Kaum zu glauben, aber wahr – der Originalinterpret des Anfang des Jahres zum Meme-Hit gewordenen „Astronomia“ meldet sich am 9. Oktober mit einer neuen Version seines größten Songs zurück. Tony Igys neues Werk trägt den Titel „Astronomia (Never Go Home)“ und stellt eine herausragend produzierte Dance-Pop-Single dar, die die unverkennbare Ohrwurm-Melodie mit einprägsamen Vocals kombiniert. Wie gut Tony Igy dies gelungen ist, erfahrt ihr von uns im folgenden Artikel.Kaum zu glauben, aber wahr – der Originalinterpret des Anfang des Jahres zum Meme-Hit gewordenen „Astronomia“ meldet sich am 9. Oktober mit einer neuen Version seines größten Songs zurück. Tony Igys neues Werk trägt den Titel „Astronomia (Never Go Home)“ und stellt eine herausragend produzierte Dance-Pop-Single dar, die die unverkennbare Ohrwurm-Melodie mit einprägsamen Vocals kombiniert. Wie gut Tony Igy dies gelungen ist, erfahrt ihr von uns im folgenden Artikel.
Tony Igy
Tony Igy ist ein russischer DJ und Produzent aus der Region Rostov. Noch in seiner Schulzeit begann er mit dem Produzieren elektronischer Musik – und das aus schierer Langeweile. Es sollte sich jedoch bald herausstellen, dass Tony Igys neues Hobby weit mehr als bloß ein Zeitvertreib war. Lieder wie „Pentagramma“, das er 2006 eigentlich bloß schrieb, um es seinen Freunden vorzuspielen, endeten als Anthems auf bekannten Großveranstaltungen wie dem Kazantip Festival auf der Insel Krim. 2010 entwickelte sich sein Song „Astronomia“ zu einem weltweiten Club-Hit und sollte 6 Jahre später durch das DJ-Duo Vicetone wiederbelebt werden, deren Remix das Original in Sachen Beliebtheit sogar noch übertraf. Tony Igy ist heute einer von Russlands bekanntesten elektronischen Musik-Acts und feiert international große Erfolge.
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Astronomia (Never Go Home)
Der Hype um „Astronomia“ dürfte Meme-Liebhabern und Lesern unserer Seite kaum entgangen sein – Anfang des Jahres eroberte das Coffin-Dance-Meme das Internet. Indem es „Astronomia“ verwendete, katapultierte es den Song plötzlich auf #3 der Shazam Global Charts und verschaffte ihm zu Spitzenzeiten über eine Million Streams täglich. Die herausragende Melodie, die daher nun in jedermanns Kopf gespeichert ist, hat Tony Igy für seine neue Single wieder aufgegriffen. Zusammen mit dem Songwriter Jesper Borgen (Alan Walker – „Faded“) und Sängerin Kristin Carpenter ist dabei eine starke Dance-Pop-Single entstanden, die ihre Daseinsberechtigung mehr als verdient hat. Im Fokus des Songs steht zunächst der erstklassige neue Gesang, nach und nach baut sich die bekannte Hitmelodie im Hintergrund auf. Erst im Drop kann sie sich voll entfalten und wird hier von einem überarbeiteten, energischeren Lead-Synth zum Besten gegeben. Dazu ertönen dynamische House-Grooves und altbekannte Rhythmen.
Fazit: „Astronomia (Never Go Home)“ ist eine klasse gelungene Neuinterpretation von Tony Igys Hitsingle. Die Vocals wirken zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt und fügen sich klasse mit dem neuen Instrumental zusammen, die überarbeiteten Drops kommen massiv und energiegeladen daher. Damit ist die Nummer sowohl club- als auch radiotauglich, Reinhören können wir euch nur wärmstens empfehlen.
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Seit Kurzem haben wir "Farbenblind" von DJ Bonzay & Laurenz bei uns in der DJ-Promotion. Der Song ist eine echte Mitsing-Hymne und fügt sich perfekt in das "Neue Deutsche House-Welle" Genre ein. Coole, entspannte Beats in Kombination mit starken deutschsprachigen Texten. Dass der Song bestens funktioniert, zeigen die die Streamingzahlen auf Spotify: Hier performt "Farbenblind" bestens. Grund genug für uns euch den Track einmal mehr ans Herz zu legen. Zunächst werfen wir aber einen Blick auf die beiden Künstler, die hinter dieser Veröffentlichung stehen.
DJ Bonzay & Laurenz
Aufmerksame Leser unserer Webseite kennen DJ Bonzay vielleicht schon. Mit "Mon Amour" hatten wir im Frühling 2019 schon einmal eine Single des sympathischen Leipzigers in unserer Promo gehabt. Und mit "2007" ein Jahr später die erste Zusammenarbeit von DJ Bonzay und Laurenz. Seit nunmehr 16 Jahren ist Andy alias DJ Bonzay als DJ unterwegs. Sein Spezialgebiet sind Après Ski-Partys, Ü30 Veranstaltungen und Hochzeiten sowie Geburtstage. Seine Debüt-Single ("So schöne Engel") brachte er 2018 an den Start. Mehr als 1,3 Mio. Streams zählt der Song aktuell auf Spotify.
Sänger Laurenz zählt zu den erfolgreichsten Sängern der Deutsch-House-Szene. Momentan befindet sich seine Single "Das schönste Lied der Welt" (zusammen mit Peter Brandenburg) ebenfalls bei uns in der DJ-Promo. Seine erfolgreichste Veröffentlichung ist aber zweifelsfrei "Ohne Dich", der er für Anstandslos und Durchgeknallt eingesungen hat. Nun ist "Farbenblind" erschienen - ein Song mit sehr viel Hit-Potential.
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Farbenblind
Nach einem kurzen Piano-Intro setzt die erste Strophe ein, die von Laurenz mit seinem ganz besonderen Charme gesungen wird. Begleitet wird er dabei von einem tanzbaren House-Beat; das Piano sorgt für weitere Atmosphäre und Stimmung. Im Refrain setzt der Beat aus und der Track holt einmal kurz Luft, um im anschließenden Drop seine Energie vollends zu entladen. Hier entpuppt sich "Farbenblind" als ein waschechter Ohrwurm. Es dauert nicht lange, da erwischen wir uns den Song mitzusingen. So geht Hit! Auch im restlichen Verlauf des Arrangements verliert die neue Single von DJ Bonzay & Laurenz zu keinem Zeitpunkt seine Genialität. Von der ersten Note bis zum Schlussakkord eine überaus gelungene Produktion. Chapeau!
Fazit: "Farbenblind" von DJ Bonzay & Laurenz ist eine hervorragende Single, die auf allen Ebenen funktioniert. Die Komposition ist einprägsam, die Vocals gehen ins Ohr und unter die Haut, der Sound ist cool sowie zeitgemäß. Für Fans des Deutsch-House-Genes ein echtes Highlight, das man auf dem Schirm haben sollte - oder in seiner persönlichen Playlist!
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Am 21. September 2020 hat MALOV seine Debüt-Single "Iron Eyes" an den Start gebracht. Wer auf technoide Beat steht, sollte jetzt seine Ohren spitzen. Das Produzenten-Duo MALOV liefert ein wunderbar grooviges Tool, fernab des großen Mainstreams. Wir wollen euch im Folgenden sowohl den Song, als auch den Artist einmal etwas genauer vorstellen.
Iron Eyes
So richtig viel wissen wir nicht über MALOV. Es liegt auch in der Natur der Sache, dass ein nagelneuer Act noch keine lange Biografie besitzt. Arvi und Alex sind die beiden kreativen Köpfe hinter dem Projekt. Seit fünf Jahren werkeln sie gemeinsam im Studio. Akribie ist ihre Maxime. Das schlägt sich in der hohen Qualität ihres Sound nieder. Künstler wie Above & Beyond, Chris Lake, Tycho, Franky Rizardo und die Martinez Brothers gelten als Inspiration und Vorbilder für MALOV. Nun ist mir "Iron Eyes" die erste Single des House-Techno-Projektes erschienen.
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Iron Eyes
Die 5:16 min lange Produktion ist definitiv für DJs gedacht. Wer ein technoides Set mit starken House-Elementen spielen muss, kann "Iron Eyes" als Empfehlung unserseits betrachten. Nach dem einminütigen Intro setzt im ersten Drop die Bassline ein, welche perfekt mit der Kick harmoniert und einen sauberen Groove erzeugt. Percussion-Instrumente sorgen für noch mehr Beat und Freshness. Nach einem kurzen Zwischenspiel erreicht das Arrangement den zweiten Drop. Hier setzt ein humanoides Summen ein und wertet der Sound nochmals auf. Stimmung und Atmosphäre erreichen ihre Climax an dieser Stelle. Super cool!
Fazit: "Iron Eyes" von MALOV ist ein Liebhaber-Stück. Freunde des Underground-Sounds werden sich hier wohl fühlen. Starkes Sound und viele Musikalität schwingen mit. Wenngleich die kommerziellen Pfade nicht beschritten werden. Musik zum Genießen!
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Ende September hat Joe Falduto seinen neuen Track "Fool For You" veröffentlicht. Der Song glänzt mit hervorrangenden Vocals und einer sehr guten Komposition. Wer Musik zum Abtauchen sucht, ist hier an der richtigen musikalischen Adresse. Uns hat "Fool For You" so gut gefallen, dass wir euch den Track unbedingt empfehlen möchten. Bevor wir den Song besprechen, möchten wir euch den Artist vorstellen. Wer ist Joe Falduto eigentlich?
Joe Falduto
Joe Falduto ist ein 27-jähriger Musikproduzent aus Chicago (USA). Er ist ein Newcomer. "Fool For You" ist seine zweite Single, die er bis dato veröffentlicht hat. Dennoch wird sein unglaubliches Potential schnell erkennbar. Sein Deep-House-Sound ist nahe der Perfektion. Hier spielt auch seine Erfahrung als DJ sicherlich eine Rolle. Während seine Debüt-Single "Underground" noch etwas kühler, härter im Klangbild war und nur auf kurze male-Vocal-Samples setzte, geht er bei "Fool For You" in eine andere Richtung. Wir haben reingehört.
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Fool For You
Mehr als doppelt so viele Streams verzeichnet "Fool For You" schon im Vergleich zu seiner Debüt-Single. Das spricht für die hohe Qualität der Produktion. Der Track beginnt mit einem Lo-Fi Beat und zauberhaften Adlips. Nach einem kurzen Intro ist der erste Breakpart erreicht, in dem die erste Strophe erklingt. Der Gesang zaubert uns nach den ersten Noten eine Gänsehaut. Atmosphäre ist hier das Stichwort. Wenn der Drop erreicht ist und der fette, warme Beat einsetzt, zeigt sich "Fool For You" von seiner tanzbaren Seite. Club-DJs, die ein Deep-Set spielen, sollten daher unbedingt einen Blick auf diesen Song werfen. Ganz großes musikalisches Kino in seinem Genre!
Fazit: "Fool For You" von Joe Falduto ist Deep House auf höchstem Niveau. Sowohl das Instrumental, als auch die Vocals können auf ganzer Linie überzeugen. Bitte mehr davon!
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"Running Back To You" von Martin Jensen, Alle Farben & Nico Santos.
Am 9. Oktober veröffentlichte der dänische Star-DJ Martin Jensen, der unter anderem für den Welthit “Solo Dance“ bekannt ist, die vielversprechende Hammer-Kollaboration “Running Back To You“. Denn für die Single, die übrigens via Universal auf dem Musikmarkt erschienen ist, hat sich Jensen gleich zwei prominente deutsche Musiker ins Boot geholt. Zum einen wäre da der deutsche Star-Produzenten Alle Farben, der sich unter anderem durch seine markanten Trompeten-Sounds auszeichnet und für Titel wie “Little Hollywood“ oder auch sein gemeinsames Cover mit VIZE zu “KIDS“ bekannt ist und zum anderen war auch Sänger Nico Santos, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in Kontakt mit EDM-Musik getreten ist, am Song beteiligt. Die Erwartungshaltung ist bei diesen bekannten Namen natürlich ziemlich hoch gesteckt, aber kann der Track diesen Erwartungen auch gerecht werden? Das und vieles mehr erfahrt ihr im Folgenden. Den passenden Link zum Hineinhören findet ihr natürlich wie immer in Anschluss an den Artikel.
Elektronisch angehauchter Pop-Ohrwurm
Musikalisch bringt “Running Back To You“ keine große Überraschung mit sich. Es handelt sich um eine ruhige Dance-Pop-Nummer, die sich perfekt in die Vita aller drei Interpreten einfügt. Schon zu Beginn der Single wird ein großes Augenmerk auf den Ohrwurmfaktor gelegt. In einem kurzen Intro bekommen wir die Hook, das erste Mal zu hören. Nach dem kurzen Intro schließt sich die erste Strophe an, in der die ruhigen Vocals Santos von Gitarren-Akkorden und später auch von weiteren hohen elektronischen Sounds begleitet werden.
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Daran schließen sich Pre-Chorus und Chorus an, in der der Song an Fahrt aufnimmt. Infolgedessen kommt es zum radiotauglichen Drop, der überraschenderweise mit keinen innovativen, futuristischen Sounds ausgestattet ist, die beide Produzenten häufiger einbauen. Stattdessen handelt es sich um einen ruhigen Drop, indem die Hook eindeutig im Vordergrund steht. Dieses Muster zieht sich bis zum Ende des fast dreiminütigen Tracks fort.
Fazit: Statt innovativem, kreativem Dance-Pop bietet uns “Running Back To You“ von Martin Jensen, Alle Farben und Nico Santos klassische, radiotaugliche Dance-Pop-Vibes. Der Track schafft es nicht sich qualitativ eindeutig von anderen Tracks des Genres abzuheben. Ein gewisser Ohrwurmfaktor ist zwar gegeben, aber dennoch fehlt dem Song das gewisse Etwas, um sich zum Riesenhit zu entwickeln. Nichtsdestotrotz sind wir gespannt wie das Lied in den Radios dieser Welt performen wird!
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Martin Garrix und sein Podcast: The Martin Garrix Show.
Wer neue Musik aus einem bestimmten Genre finden möchte, hat in der modernen Musikwelt viele Möglichkeiten. In der EDM-Szene sind Podcasts eine beliebte Variante, um die neuste Musik seiner Lieblings-DJs nicht zu verpassen. Nahezu jeder Produzent beziehungsweise jedes Label in der Szene hat heutzutage einen eigene Radio-Show. Bei den meisten DJs geht der Podcast über eine Stunde und wird wöchentlich veröffentlicht. Andere Produzenten laden monatlich einen neuen Podcast-Mix hoch. Bei all den Radio-Shows, die es in der EDM-Szene so gibt, kann man als Musik-Liebhaber schnell den Überblick verlieren. Wir wollen Abhilfe schaffen und schauen uns die größten Podcasts der Szene in folgendem Artikel an. Dabei verraten wir, wie lange es die jeweiligen Shows schon gibt und für welchen Genre-Fan welcher Podcast geeignet ist.
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David Guetta: Playlist
Als Erstes wollen wir uns dem Podcast von David Guetta widmen. Seine Radio-Show hört auf den Namen “Playlist“ und wird seit knapp zehn Jahren wöchentlich veröffentlicht. In dieser Zeit hat der Franzose insgesamt weit über 500 Folgen veröffentlicht. Teil seiner Sets sind natürlich auch die etlichen Hits, die er in dieser Zeit veröffentlicht hat. Meistens sind diese jedoch in starken EDM-Mixen verschiedenster Genres wie Techno oder House zu hören. Auch andere Chart-Hits tauchen zeitweise in House- oder Tech-Gewändern in seiner Show auf. Zeitgleich setzt er aber auch auf undergroundige Hits aus den verschiedensten Musikrichtungen der elektronischen Musikwelt. Auch Lieder seines zweiten Alias Jack Back dürfen in seinen Episoden nicht fehlen. Musikalisch deckt der Franzose also eine große Bandbreite an elektronischer Musik in “Playlist“ ab.
Martin Garrix: The Martin Garrix Show
Natürlich kann Martin Garrix als mehrfache Nummer 1 des DJ-Mag-Votings nicht auf eine eigene Radio-Show verzichten. Im Jahr 2013 startete er seinen Podcast unter dem Namen “The Martin Garrix Show“. In diesem Jahr feiert der Niederländer seine 300. Episode. Zu hören gibt es den einstündigen Mix von Martin Garrix jeden Samstag auf Mixcloud. Eine klare Struktur weist die Show nicht auf. Es werden Tracks von sämtlichen Labels der EDM-Szene gespielt. Hin und wieder spielt der junge Produzent auch ältere Tracks aus seiner eigenen Diskographie zum Abschluss einer Episode. Musikalisch bewegt sich “The Martin Garrix Show“ grob im Bereich Electro- und Progressive House.
Tiësto: Club Life
Die nächsten Radio-Sendung, der wir uns widmen wollen, stammt von Tiësto und hört auf den Namen “Club Life“. Tijs Michiel Verwest, so Tiëstos bürgerlicher Name, betreibt seine Show seit mehr als 13 Jahren. In Anschluss an das Erscheinen der ersten Ausgabe von “Club Life“ am sechsten April 2007 releaste der Niederländer mittlerweile fast 700 weitere Sendungen seiner Show. Jeden Freitag können sich seine Fans auf ein neues einstündiges Set vom Star-DJ freuen. Musikalisch reichen seine Sets von Techno über Progressive- und Electro House bis hin zu Deep House. Formate hat Tiësto in seinen Sets zwar nicht, aber dafür ist die Musik umso besser.
Steve Aoki: Aoki’s House
Wir machen weiter mit dem persönlichen Mix von Steve Aoki. Unter dem Titel “Aoki’s House“ postet der verrückte US-Amerikaner seit Oktober 2012 wöchentlich seine EDM-Tracks der Woche. Den Podcast gibt es jeden Samstag auf SoundCloud und Mixcloud. Musikalisch ist die Show genauso breit aufgestellt wie man es von Steve Aoki gewohnt ist. Der Fokus liegt aber auf Electro House. Zu Beginn der Folge präsentiert Aoki seine aktuellen Lieblingstracks. Der Rest der Show besteht aus verschiedenen Rubriken wie “Aoki Flashback“ mit alten Songs vom US-Amerikaner, “Bootcamp Mix“ mit Songs für das Fitnessstudio, “Aoki Pick“ mit ausgewählten Songs von unbekannten Artists und “Dim Mak Throwback“ mit Klassikern vom hauseigenen Label.
R3HAB: I Need R3HAB
Am ersten Juli 2012 startete auch DJ und Produzent R3HAB seinen eigenen Podcast. Seitdem hat der Niederländer mit marokkanischen Wurzeln mehr als 400 weitere Episoden von seinem Podcast “I Need R3hab“ veröffentlicht. In seinem Podcast kann man starken Future House und Progressive House sowie den ein oder anderen Club-Banger erwarten. Neben seinen eigenen Releases spielt er auch viele Songs, die er seinen Hörern empfehlen möchte. Auch die ein oder andere Veröffentlichung von seinem Label CYB3RPVNK ist in den Sets seiner Radio-Show regelmäßig zu hören. Wir können euch wärmstens ans Herz legen Mal in eine Episode seines wöchentlich erscheinenden Podcasts hineinzuhören.
Dimitri Vegas & Like Mike: Smash The House
Allen Freunden des temporeichen Festival-Sounds können wir den Podcast des belgischen Star-Duos Dimitri Vegas & Like Mike empfehlen. Die Radio-Show, die nach dem hauseigenen Label “Smash The House“ benannt ist, bietet zwar nicht nur fetten Bigroom-Sound, doch wöchentlich sind hier einige Tracks für Festival-Freunde dabei. Der Podcast erscheint seit 2010 jeden Freitag-Nachmittag und ist über Mixcloud abrufbar. Mittlerweile kommt monatlich ein zusätzlicher Mix, in dem Dimitri Vegas & Like Mike alle Releases auf ihrem Label präsentieren, die innerhalb des Monats erschienen sind. Die Spezialfolgen werden nach dem jeweiligen Monat benannt. Wenn ihr Fan von “Smash The House“ seid, verpasst ihr mit dem Podcast kein Release des Labels.
Armin van Buuren: A State Of Trance
Der nächste DJ auf unserer Liste ist Armin van Buuren. Der Niederländer pumpt uns in seinem Podcast “A State Of Trance“ wöchentlich zwei Stunden Trance sowie Progressive House auf die Ohren. Für alle die auf Trance sowie Progressive House stehen, ist der Podcast von Trance-Ikone van Buuren also definitiv ein Muss. In seinen Shows hört ihr die neuste Musik aus der Trance- und Progressive-House-Welt und auch über seine eigenen Releases hält euch der sympathische Star-DJ in seinen Radio-Shows auf dem Laufenden. Des Weiteren hat er in seinen Shows verschiedene Kategorien parat. Diese hören auf die Namen “Tune Of The Week“, “Progressive Pick“, “Trending Track“, “Future Favorite“ und “Service for Dreamers“. Nach einer Stunde übergibt er dann an seinen Kollegen Ferry Corsten, der den Hörern in der letzten Stunde noch einmal einheitzt. Neben den beiden ist auch Ruben de Ronde an der Show beteiligt.
Hardwell: Hardwell On Air
Zu den DJs mit der größten Fanbase in der EDM-Szene gehört Hardwell definitiv. Seine eigene Radio-Show “Hardwell On Air“ gilt dementsprechend auch als äußerst beliebt. Die Episoden veröffentlicht der Niederländer, der sich mittlerweile aus dem DJ-Business zurückgezogen hat, jeden Freitag auf YouTube, Mixcloud und exklusiv auf dem Streaming-Anbieter Apple Music. Stilistisch geht es hier in die Electro- und Progressive-House-Richtung. Am Anfang der Folge stellt Hardwell die neusten Releases von seinem Label Revealed vor. Unter den Kategorien “Hardwell Exclusive“, “Track of The Week“ und “Community Pick of The Week“ werden Tracks von sowohl bekannten als auch unbekannten Acts gespielt.
Afrojack: Jacked Radio
Die wöchentliche Dosis House-Musik gibt es bei Afrojack. In seinem Podcast “Jacked Radio“ spielt er euch die neusten Tunes aus beinahe allen House-Genres aufs Ohr und spielt euch auch die größten Szene-Hits vor. Dieses Konzept verfolgt der Hitschrauber nun schon seit über 450 Folgen und mehr als sechs Jahren. Seine Shows gibt es eigentlich in irgendeiner Form bei fast allen Streaming und Musikanbietern zu hören. Wer Lust auf wöchentlich eine Stunde erstklassige House-Musik hatte, der macht bei “Jacked Radio“ auf keinen Fall etwas falsch. Wir können euch nur empfehlen am Freitag in die neusten Episoden seines Podcasts hineinzuhören.
Robin Schulz: Sugar Radio
Wenn man nicht nur auf Underground-Tracks steht, sondern auch dem kommerziellen Dance-Sound zugewandt ist, sollte man den Podcast von Robin Schulz auf dem Schirm haben. Die Radio-Show des deutschen Deep-House-Stars trägt den Namen “Sugar Radio“, benannt nach dem Mega-Hit aus dem Jahr 2015, und erreicht bald die 250 Episoden. Gestartet ist die Show im Jahr 2016 und wird seither jeden Donnerstag releast. Neben den üblichen Plattformen wird der einstündige Mix von Schulz auch beim Radio-Sender Sunshine Live gespielt. Man muss hier nicht ausschließlich Mainstream-Sound erwarten, doch es kann auch mal radiotauglicher werden als bei vielen anderen Podcasts in der EDM-Szene. Besonders beliebt ist die Rubrik “Classic of The Week“, indem der Osnabrücker Produzent ältere elektronische Tracks spielt, die etwas in Vergessenheit geraten sind.
Nicky Romero: Protocol Radio
Die nächste Radio-Sendung, die wir euch vorstellen wollen heißt Protocol Radio und kommt von niemand Geringerem als Star-DJ Nicky Romero, der auch ein Label mit diesem Namen gegründet hat. Auch bei ihm gibt es wöchentlich die passende Prise House auf die Ohren. Sein einstündiger Podcast erscheint jedoch ein Tag früher als die meisten anderen Shows der Star-Produzenten und zwar jeden Donnerstag. In seinen mittlerweile über 400 Shows hat er verschiedene Kategorien für euch parat. Darunter eine, die sich mit dem neusten Release von Protocol beschäftigt, eine, die sich mit einem vergangenem Protocol- oder Nicky-Romero-Hit beschäftigt und eine weitere, die sich mit einem Geheimtipp auseinandersetzt. Zudem sind neben Romero auch immer wieder coole Gäste aus dem Hause Protocol in der Show zu Gast.
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Sam Feldt: Heartfeldt Radio
Genauso wie Robin Schulz ist Sam Feldt als Deep-House-Produzent seit 2016 mit einem eigenen Podcast unterwegs. Passend zu seinem Künstlernamen hört die Show auf den Namen “Heartfeldt Radio“. Mittlerweile hat der Niederländer außerdem ein eigenes Label mit dem gleichen Namen gegründet, sodass es sich bei den ersten Tracks der aktuellen Episoden meist um neue Releases auf Heartfeldt Records handelt. Die Radio-Show von Sam Feldt ist die perfekte Plattform für Fans von Deep House, denn neben den eigenen Tracks spielt der “Show Me Love“-Interpret auch jede Woche Songs von unbekannteren Artists. Hier geht es deutlich ruhiger zu als bei den meisten anderen Podcasts in der EDM-Szene.
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Cheat Codes: Too Easy Radio
Als Nächstes wollen wir uns mit dem jüngsten Podcast auf unserer Liste beschäftigen. Cheat Codes hat ihren Podcast “Too Easy Radio“ nämlich erst Ende November letzten Jahres gegründet. Seitdem erschienen in unregelmäßigen Abständen weitere Folgen der Radio-Show, die für Fans erstklassiger Remixe ein klares Muss ist. Musikalisch gibt es im Podcast des Trios ruhige, entspannte House-Musik auf die Ohren. Es wird sich vor allem mit neuen Mixen von Klassikern sowie Chart-Hits beschäftigt, aber auch der ein oder andere neue Song ist in der Show von Cheat Codes zu hören. Auch hier können wir wieder nur unsere Empfehlungen aussprechen und freuen uns schon jetzt auf die nächste Folge der noch jungen Radio-Show.
Don Diablo: Hexagon Radio
Ein weiterer Podcast mit einer riesengroßen Fanbase ist “Hexagon Radio“ vom niederländischen Future-House-Produzenten Don Diablo. Die Radio-Show wird jeden Mittwoch um 17 Uhr auf dem eigenen YouTube-Kanal und anschließend auf Mixcloud hochgeladen. Innerhalb der Episoden präsentiert Don Diablo die aktuellen Tracks seines Labels Hexagon. Mit dem Sublabel “Generation Hex“ und den neuen Labels von JLV, Dropgun und King Arthur, die allesamt zur Hexagon-Familie gehören, kommt wöchentlich eine Menge neuer Future-House-Musik zusammen. Am Ende jeder Episode gibt es noch einen Chill-Track für Zuhause. Wenn ihr die Ersten sein wollt, die die neuen Tracks von Don Diablo hören können, solltet ihr wöchentlich einschalten.
Oliver Heldens: Heldeep Radio
Der letzte Produzent auf unserer Liste ist Oliver Heldens. Seinen Podcast betreibt der Future-House-Act seit weit über fünf Jahren und hat in dieser Zeit über 300 Folgen produziert. Die Show Heldens erscheint jeden Freitag auf Soundcloud, Mixcloud und YouTube. Fans können sich also jeden Freitag auf eine Stunde feinste House-Musik freuen. Im Vordergrund stehen bei “Heldeep Radio“, so der Name Heldens Radio-Show, vor allem Tech- und Future-House, aber auch Fans anderer House-Genres kommen beim Podcast auf ihre Kosten. Abgeschlossen wird in der Regel jede Episode mit dem Heldeep Classic, einem neuen Remix eines Klassikers, abgeschlossen.
Lost Frequencies: Lost Radio Show
Wenn man sich speziell für Deep House interessiert, gibt es nur eine geringe Auswahl an Radioshows von Star-DJs. Eine der besten Adressen für Genre-Liebhaber ist dabei definitiv Lost Frequencies. Der Belgier verkörpert den Deep-House-Sound wie kaum ein anderer Artist und das zeigt sich auch in seinem Podcast. In “Lost Radio Show“ zeigt der “Are You With Me“-Interpret seinen Fans seit August 2015 jeden Freitag die coolsten Releases der Woche. Musikalisch ist der Fokus klar auf Deep House gerichtet, wobei auch Tracks aus dem Electro- und Future-House-Bereich zum Zuge kommen. Ihr solltet aber vorgewarnt sein, dass der Produzent hin und wieder Wochenpause einlegt, in denen dann keine neue Episode erscheint.
Showtek: Skink Radio
Der zweite DJ-Podcast in unserer zweiten Episode von „Das sind die Podcasts der EDM-Stars“ ist “Skink Radio“. Die Radio-Show wird seit April 2013 von Showtek produziert. Während die Show in den ersten Jahren jedoch ziemlich unregelmäßig erschien, versorgt uns der Produzent und DJ mittlerweile nahezu wöchentlich mit einer ordentlichen Dosis Electro House. In seinen Sets sind hauptsächlich die neusten Szene-Hits zu hören, die er durch seine große Reichweite extrem erfolgreich promoten kann. Natürlich sind auch regelmäßig Singles von seinem eigenen Label Skink zu hören. Wir können euch “Skink Radio“ von Showtek nur ans Herz legen, vor allem für Fans von dreckigem, innovativem House dürfte seine Radio-Show ein Muss sein.
W&W: Rave Culture Radio
Das niederländische Duo W&W ist mit seinem Podcast “Rave Culture Radio“ noch gar nicht so lange unterwegs. Ein paar Monate nach der Gründung des gleichnamigen Labels ertönte das Radio zum ersten Mal im Oktober 2018 auf SoundCloud. Seitdem erscheint die Show jeden Montag und hat mit über 1000 Hörern auf der Plattform pro Woche eine recht große Fanbase erschaffen. Wenn man an W&W denkt, kommt einem als Erstes wahrscheinlich der Bigroom-Sound in den Sinn. Der Podcast der Jungs beschränkt sich aber nicht nur auf ihren Festival-Sound, sondern ist musikalisch breit aufgestellt. Im ersten Drittel präsentieren die Niederländer die aktuellsten Releases. Darauf folgen ausgewählte Tracks ihres Alias NWYR. Zum Abschluss werden noch neue Tracks gespielt, deren Releases bevorstehen. Hier liegt der Fokus voll auf neuer Musik.
Als Nächstes wollen wir uns mit der “Freak Show“ beschäftigen. Diese stammt natürlich vom verrücktesten DJ der Szene Timmy Trumpet, der seine Show mittlerweile seit fünf Jahren betreibt. Fans des Produzenten und DJs dürfen sich in der Regel einmal im Monat auf ein einstündiges Set des Star-Produzenten freuen. Einen bestimmten Release-Tag für die “Freak Show“ gibt es jedoch nicht. In seinen mittlerweile fast 125 Folgen versorgt er seine Hörer mit der besten und aktuellsten Club- und Festival-Musik. Die Songs, die er spielt reichen von House über Hardstyle bis hin zu Psy-Trance. Natürlich dürfen auch seine neusten Veröffentlichungen in seinen Shows nicht fehlen. Des Weiteren hält er euch in seinen Shows immer über aktuelle News rund um ihn auf dem Laufenden. Aber hört ruhig selber mal hinein.
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Mike Williams: On Track
Wenn ihr Interesse an temporeichem Future House habt, könnte der Podcast “On Track“ von Mike Williams genau das Richtige für euch sein. Der Niederländer steht für einen eigenen Future-House-Sound, der von den Fans als Future Bounce bezeichnet wird. Doch neben seinem Signatursound gibt es in seiner Radio-Show alles rund um das Future-House-Genre auf die Ohren. Der wöchentliche Termin von Mike Williams ist dabei Freitag auf YouTube, Mixcloud und SoundCloud. Des Weiteren läuft der Mix auch beim niederländischen Radio-Sender Slam FM. Auch dieser Podcast beschäftigt sich anfangs mit den aktuellsten Releases der Szene. Im Laufe der Sendung spielt Mike Williams auch einen Newcomer-Track der Woche. In diesem Podcast erwarten eine also auch Tracks von talentierten Newcomer-Produzenten.
Blasterjaxx: Maxximize On Air
Festival-Sound pur gibt es wöchentlich für eine Stunde in “Maxximize On Air“. Die Radioshow stammt natürlich vom Maxximize-Labelgründer-Act Blasterjaxx. Die beiden Jungs von Blasterjaxx haben mittlerweile in knapp über sechs Jahren 317 einstündige Sets für ihre Fans produziert. In ihren Sets spielen sie euch die neusten Hits der Dance- und House-Szene vor. Sie spielen die neuste Musik von den Stars der Branche und auch die neusten Releases von ihrem Label Maxximize sind zu hören. Zudem haben sie immer zwei verschiedene Kategorien in ihren Sets für euch parat. Ungefähr zur Mitte des Sets wird immer der “Track Of The Week“ gespielt und ganz zum Schluss wird in der Kategorie “Maxximize Your Mind“ ein alter Hit herausgeholt.
Fedde Le Grand: Darklight Sessions
Zu den ältesten Podcastern der EDM-Szene gehört sicherlich auch Fedde Le Grand. Sein eigener Podcast feierte immerhin vor kurzem das Jubiläum der 400. Episode. “Darklight Sessions“ startete nämlich im November 2011 und läuft dementsprechend schon seit fast neun Jahren über die Radios von SiriusXM und die Plattformen SoundCloud und Mixcloud. In seiner einstündigen Radio-Show spielt Fedde Le Grand zunächst die aktuellen EDM-Releases. Außerdem kürt der Niederländer einen House-Klassiker pro Woche. Am Ende stehen weitere aktuelle und anstehende Releases auf seinem Label Darklight und den Labels von DJ-Kollegen. Musikalisch geht es hier grob in die House-Richtung. Bei Fedde Le Grand können alle Subgenres vertreten sein.
Vini Vici: Dreamstate Radio
Als Nächstes haben wir es mit einem vergleichsweise jungen DJ-Podcast zu tun. Im August 2018 gründeten Vini Vici ihre eigene Show “Dreamstate Radio“, die Fans einmal im Monat mit einem einstündigen Vini-Vici-Set versorgt. Ein klares Release-Datum für die monatlich erscheinende Radio-Show gibt es jedoch nicht. Genretechnisch dreht sich in “Dreamstate Radio“ alles rund um das Thema Psy-Trance beziehungsweise Goa. Ab und zu packt das israelische DJ-Duo aber auch noch den einen oder anderen Trance-Hit aus. In ihren beiden Kategorien “Spotlight Track“ und “Classic Track“ präsentieren sie euch jede Woche einen neuen potenziellen Hit der Szene und hauen einen Klassiker für euch raus. Alle Fans von Psy-Trance sollten definitiv mal in “Dreamstate Radio“ hineinhören.
In Anlehnung an seine beliebte EP-Reihe “Les Pays Bass“ hat das niederländische Duo Bassjackers eine zugehörige Radioshow ins Leben gerufen. Die Gründung geht auf Dezember 2018 zurück. Demnach gehört “Les Pays Bass Radio“ zu den jüngsten Radioshows unter den großen DJs. Anfangs noch ziemlich unregelmäßig erschienen, hört man den Sound von Bassjackers mittlerweile wöchentlich. Der Großteil ihrer Episoden ist ähnlich aufgebaut wie bei allen anderen Podcasts, doch in den letzten Monaten hat das Duo, das mit DJing und Produktion eine klare Aufgabenteilung hat, mit einigen Throwback-Episoden überrascht. Dort geht es dann sehr energisch zu. Diese Idee bringt Abwechslung ins Podcast-Game der EDM-Szene.
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Lucas & Steve: Skyline Sessions
Das House-Duo Lucas & Steve besitzt seit 2015 eine eigene Radio-Show, die sie jedoch erst seit 2017 nummerieren und wöchentlich herausbringen. Zuvor wurde “Skyline Sessions“, so der Name der Show, lediglich einmal im Monat veröffentlicht und nach den Orten, in denen es entstand benannt. Seit 2017 haben die beiden bislang fast 200 Folgen produziert. In ihren einstündigen Sets versorgen sie euch mit den neusten Hits aus allen House-Genres. In ihren beiden Kategorien “Skyline Sessions Spotlight“ und “Artist Of The Week“ machen sie euch auf jeweils einen neuen Song und einen Artist aufmerksam. Für alle House-Anhänger ist der Podcast der beiden Jungs ein klares Muss!
Laidback Luke: Mixmash Radio
Für sein eigenes Label hat der niederländische Produzent Laidback Luke die Radio-Show “Mixmash Radio“ gegründet. Seit dem 28. Mai 2013 präsentiert uns der hobbymäßige Kung-Fu-Künstler wöchentlich die neusten Releases auf Mixmash Records plus weitere coole House-Tunes aus der Szene. In der 270. Episode der Radioshow verkündete Laidback Luke überraschend, dass der Podcast für ihn Vergangenheit ist und in Zukunft nicht mehr veröffentlicht wird. Das kommt überraschend, weil sich die Show mit spannenden Gast-Beiträgen eine große Community aufgebaut hatte. Es scheint sich entweder zeitlich oder finanziell für den Produzenten jedoch nicht mehr zu lohnen. Dafür könnt ihr in die 270 Episoden der letzten sieben Jahre hineinhören.
Der belgische DJ und Musikproduzent Yves V betreibt seinen Podcast “V Sessions“ seit fast zehn Jahren und hat in dieser Zeit weit über 250 Folgen rausgehauen. Seine Sets erscheinen jeden Montag und gehen über eine Dauer von einer Stunde. Musikalisch bewegt sich die Musik in seinen Sets im House-Bereich. Er spielt in diesem Bereich jedoch nahezu alles und lässt kein Sub-Genre außen vor. Neben dem Format “Classic Of The Week“ hat der Star-DJ zwar kein weiteres festes Konzept, aber auch so präsentiert er euch die neusten und heißesten House-Tracks in “V Sessions“. Auch hier bleibt uns nichts anderes übrig als euch die Show wärmstens ans Herz zu legen.
Firebeatz: Ignite Radio
Das Dutch-Duo Firebeatz hat in den letzten Jahren einen großen Wandel durchlebt. Die Niederländer haben sich von ihrem eintönigen Bigroom-Sound verabschiedet und eine groovige House-Richtung gegangen. Zum Zeitpunkt ihres Entschlusses, im Dezember 2017, starteten sie ihre eigene Radioshow “Ignite Radio“, die den neuen Sound der Jungs widerspiegeln sollte. Mittlerweile haben die Jungs mit ihrem Podcast schon das Jubiläum der 100. Episode gefeiert. In dem einstündigen Mix, der jeden Freitag auf den üblichen Plattformen erscheint und auf Slam FM gespielt wird, bieten Firebeatz ihren Fans kraftvolle Club-Musik. Mit diesem Podcast verpasst ihr keine mitreißenden Electro- und Future-House-Tracks mehr. Das liefern euch die Jungs wöchentlich.
Sander van Doorn: Identity
Abschließen wollen wir unsere kleine Übersicht über die Radio-Shows der DJs mit “Identity“ von Sander van Doorn. Mehr als 550 Folgen hat seine eigene Show, die er seit 2009 betreibt mittlerweile. Im Gegensatz zu früher hat van Doorn nun feste Erscheinungstermine für seine Shows. Jeden Freitag können sich seine Fans auf eine neue Ausgabe von “Identity“ freuen. Von Trance über Techno bis hin zu House ist eigentlich alles in seinen Shows zu hören. Tendenziell spielt er jedoch klassische House-Musik unter seinem Mainalias Sander van Doorn und sein zweiter Alias Purple Haze, mit dem er einige seiner Shows beschreitet, ist für Techno, Trance und Progressive House zuständig. Zeitweise hat van Doorn auch Gäste in seiner Show, die dann einen Teil seines Sets übernehmen. Wer auf vielseitige Sets mit einigen Überraschungen steht und auch gerne einmal die Top-3 der Woche von einem Star-DJ hören will, ist bei “Identity“ genau richtig.
Louis Bell - der Produzent von Justin Bieber und Post Malone.
In unserer Artikelreihe „Geheime Stars: Das sind die Köpfe hinter den Chart-Hits“ beschäftigen wir uns mit den Musikschaffenden, die es nicht in die Titel der Welthits schaffen, aber dennoch einen großen Anteil am Erfolg der Songs von Justin Bieber, Katy Perry & Co. haben. Gemeint sind die Songwriter und Produzenten im Hintergrund, die für eingängige Lyrics und moderne, zeitgemäße Melodien und Klänge zuständig sind. Von diesen hört man in der Regel nicht allzu viel, weshalb wir sie euch in dieser Artikelserie genauer vorstellen wollen. Wir erzählen euch alles zur Karriere der jeweiligen Musiker, zu ihren Erfolgen und einige interessante Geschichten rund um ihre Personen. In diesem dritten Teil beschäftigen wir uns unter anderem mit Ina Wroldsen und Louis Bell. Um mehr über weitere bekannte Songwriter und Produzenten zu erfahren, könnt ihr gerne in Teil 1 und Teil 2 hineinschauen.
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Louis Bell (Post Malone, Justin Bieber, Jonas Brothers...)
In unserem dritten Teil wollen uns als erstes mit dem US-amerikanischen Produzenten und Songwriter Louis Bell beschäftigen. Der Amerikaner steckt unter anderem hinter einigen Hits von Post Malone, Camila Cabello, DJ Snake und Taylor Swift. Er gilt als einer der variabelsten Songwriter und Produzenten im Musikbusiness überhaupt. Er bindet sich eigentlich an kein Genre und war so auch schon an Produktionen von Musikern aus nahezu allen Musikgenres beteiligt. In seiner Karriere, die er 2003 startete, war er insgesamt an sieben US-amerikanischen Nummer-eins-Hits beteiligt. Des Weiteren wurde er von Billboard zum produktivsten, fähigsten und unabhängigsten Pop-Musiker des letzten Jahres gekürt.
Seine Geschichte beginnt in Quincy, Massachusetts, wo er 1982 geboren wird und anschließend auch aufwächst. Seine musikalische Karriere beginnt mit zarten elf Jahren. Denn mit diesem Alter bekommt er zum ersten Mal Piano-Stunden. Später produziert er eigene Beats mit einem Keyboard und der Produktions-Software Fruity Loops. Auf diese rappt er anschließend und baut sich eine kleine Karriere als Rapper auf. In Boston gründet er einige Jahre später sein eigenes Musikstudio, in dem er mit einer Vielzahl an Musikern zusammenarbeitet und sich zu einem erfolgreichen Songwriter und Produzenten entwickelt.
2013 zieht er nach Los Angeles um, nachdem er bei seinem neuen Manager Austin Rosen unterschrieben hat. Nach einiger Zeit sitzt er gemeinsam mit Rapper Post Malone im Studio. Die beiden harmonieren von der ersten Minute an perfekt, sodass sich ihre Arbeit langsam konkretisiert und Post Malones Debüt-Album “Stoney“ sowie viele weitere Singles entstehen. Eine der Singles namens “Congratulations“ startet nach der Veröffentlichung richtig durch und leitet damit Bells erfolgreiche Karriere als Songwriter und Produzent ein. Nur ein Jahr später arbeitet er auch mit weiteren Weltstars wie Marshmello, Kygo, Selena Gomez und Camila Cabello zusammen. Auch mit ihnen entstehen weitere Hits. So konnte er mit “Wolves“ von Selena Gomez und Marshmello genauso wie mit “It Ain’t Me“ von Kygo und Selena Gomez und Post Malones “Rockstar“ einen Welthit landen. Auch Camila Cabellos Hit “Havana“ geht auf die Kappe des geschickten Produzenten und Songwriters. In den letzten beiden Jahren – 2018 und 2019 – ist er unter anderem an “Lost in Japan“ von Shawn Mendes, “Psycho“ von Post Malone, Tiëstos “Jackie Chan“ und am Welthit “Sucker“ von den Jonas Brothers beteiligt gewesen. Auch in diesem Jahr sind schon einige Singles und Album-Songs mit der Handschrift des 38-Jährigen erschienen. Unter diesen sind “Forever“ von Justin Bieber sowie Halseys Tracks “Without Me“, “Graveyard“ und “Still Learning“. Wir sind gespannt was in Zukunft noch vom Weltklasse-Produzenten und –Songwriter erscheinen wird.
Jamie Scott (One Direction, Justin Bieber, Martin Garrix…)
Bei dem zweiten Namen in unserer Auswahl handelt es sich ohne Zweifel um ein Multi-Talent. Der Engländer Jamie Scott hat nämlich im Gegensatz zu vielen erfolgreichen Songwritern und Produzenten auch noch eine Solo-Karriere als Sänger. Der 36-Jährige ist Songwriter, Produzent und Sänger zugleich. Außerdem probierte er sich als Schauspieler in dem beliebten Tanzfilm „Step Up“ aus dem Jahr 2006. Als Sänger ist Jamie Scott in den letzten Jahren immer erfolgreicher geworden. Wenn man die EDM-Szene aufmerksam verfolgt hat, hat man den Namen des Engländers bereits bei Songs von Martin Garrix, Felix Jaehn und Steve Aoki gelesen. Noch viel beeindruckender ist jedoch, was und für wen der Musiker im Hintergrund arbeitet.
Mit dem Songwriting ging es für Jamie Scott im Jahr 2008 los. In dem Jahr half der Engländer seinen Landsmännern von der Band JLS bei ihrem Album “JLS“ im Songwriting. Ein Jahr darauf bekam Scott einen größeren Auftrag für den Latin-Pop-Star Enrique Iglesias. Für den Spanier schrieb er unter anderem den Hit “Heartbeat“, dessen Erfolg in Deutschland nicht überkam. In seiner Heimat sprach sich sein Songwriting-Talent herum, sodass er 2011 von der Teenie-Band One Direction engagiert wurde. Scott übernahm einen Großteil des Songwritings für die Pop-Stars in den Jahren darauf. So basierten Riesenhits wie “Story of My Life“, “Drag Me Down“ oder “You & I“ auf den Ideen des Songwriters.
Parallel begann Jamie Scott mit dem Produzieren von Songs. Hier gehörten Olly Murs und Ella Henderson zu seinen ersten Artists. Mit der Zeit übernahm er auch vereinzelt die Produktion von One-Direction-Liedern. Durch die Auflösung der Band hatte Scott Zeit für neue Musiker, wobei er auch für die Solo-Karrieren der Bandmitglieder noch Songwriting betrieb. Im Jahr 2016 schrieb er im Alter von 32 Jahren in Kooperation mit Benny Blanco und Ed Sheeran den Welthit “Cold Water“ für Major Lazer. Es war der größte Erfolg in der gesamten Karriere. Ein Jahr später engagierte Rag ’n‘ Bone Man den Songwriter für den Versuch eine erfolgreiche Follow-Up-Single nach dem Riesenhit “Human“ zu liefern. “Skin“ entwickelte sich zu einem würdigen Nachfolger. Ein weiterer Welthit gelang dem Briten im Jahr 2018 mit dem Sommersong “These Days“, den Scott für Rudimental und Macklemore schrieb. Zuletzt beteiligte sich Scott noch als Songwriter an dem neuen Album von Kygo. Wir werden in den nächsten Jahren sicherlich noch einige Hits von Jamie Scott hören.
Ina Wroldsen (David Guetta, Anne-Marie, One Direction...)
Die norwegische Songwriterin und Sängerin ist die nächste Musikerin auf unserer Liste. Ina Christine Wroldsen, so der bürgerliche Name Wroldsens, wurde am 28. Mai 1984 in Sandefjord, Norwegen geboren. In ihrer Karriere konnte sie bislang etliche Preise abräumen und auch den einen oder anderen Welthit schreiben, aber auch unter ihrem eigenen Namen konnte sie schon den einen oder anderen Hit landen. Denn neben ihrem Schreibtalent ist die mittlerweile 36-Jährige auch für außergewöhnliches Gesangstalent bekannt, dass sie zur Stimme von Tracks der größten Artists dieser Welt macht. Im Titel ist sie dabei zwar nicht immer wiederzufinden, aber ihren beachtlichen Anteil an Hits von unter anderem Rag’n’Bone Man und Jax Jones kann ihr keine absprechen.
Die musikalische Karriere von Wroldsen startet als Solo-Artist, aber schnell wechselt sie zum Schreiben von Tracks für andere. Sie gewann mit 17 einen Talentwettbewerb bei einem Fernsehsender und startete anschließend ihre Karriere als Musiker. Der Durchbruch sollte ihr als Solo-Artist jedoch nicht gegönnt sein. Nach dem erfolglosen Karrierestart widmete sie sich nur noch dem Songwriting und zog nach London, wo ihre Songwriter-Karriere schnell in Schwung kam. Sie schrieb an acht Liedern des Debütalbums von The Saturdays mit, von denen zwei in die Top 10 der britischen Charts klettern konnten. In den folgenden Jahren folgten weitere erfolgreiche Autorenbeteiligungen bei The Saturdays, aber auch weitere extrem erfolgreiche Musiker stellten Wroldsen unter ihre Dienste. Unter ihnen Britney Spears und Little Mix. Ihren ersten Riesenhit als Songwriterin konnte sie 2012 mit ihrer Betiligung an James Arthurs “Impossible“ feiern. Der Track kletterte bis an die Spitze der britischen Charts und konnte sich auch bei uns in Deutschland in den Top 5 platzieren.
Nach ihrem Europahit im Jahr 2012 folgten Beteiligungen an Singles von Shakira und vielen weiteren Top-Artists. Gemeinsam mit Jessy Glynne konnte sie Anfang 2015 ihren ersten Welthits als Songwriter feiern, aber das Jahr sollte noch wesentlich erfolgreicher für Ina Wroldsen werden. Denn im Juli erschien Harris “How Deep Is Your Love“, das sich in Europa überall in den Top 5 festsetzen konnte und auch außerhalb Europa extrem erfolgreich war. Für den Song haben sich Harris und Disciples nicht nur das Schreibtalent von Wroldsen geholt, sondern sich auch sofort die atemberaubende Stimme der Sängerin geborgt. Ein Jahr später durfte sie diesen Erfolg sogar noch einmal toppen. Denn Clean Bandit landete mit “Rockabye“ einen Welthit, der nicht nur in Deutschland an die Spitze der Charts kletterte. In den letzten Jahren ist es als Songwriter etwas stiller um Wroldsen geworden und die Sängerin widmet sich vermehrt eigenen Projekten oder ist in Songs als Feature-Artist und nicht mehr „nur“ als Songwriter vermerkt. Diesen Erfolg hat sie sich aber auch auf alle Fälle verdient!
Scott Harris (Shawn Mendes, The Chainsmokers, P!nk…)
Die meisten Songwriter und Produzenten halten sich zwar grundsätzlich im Hintergrund auf, doch über ihre Persönlichkeiten ist bei etwas Recherche recht viel bekannt. Beim Songwriter Scott Harris ist das anders. Der Musiker kommt aus den Vereinigten Staaten und heißt mit bürgerlichem Namen Scott Harris Friedman. Über das Alter und die Lebensgeschichte von Harris, ist kaum etwas bekannt. Während andere Musiker mit zahlreichen Grammy-Nominierungen in den sozialen Netzwerken prahlen würden, hält sich der US-Amerikaner komplett im Hintergrund der Musikszene. Man hört von Scott Harris persönlich zwar recht wenig, doch dafür kennt man umso mehr Songs des Musikers.
Die Karriere als Songwriter begann für Scott Harris im Jahr 2011. Für den Alternative-Pop-Artist Stephen Jerzak schrieb er den Album-Track “Party Like You’re Single“. Mehr Aufmerksamkeit erhielt der Amerikaner im Jahr 2013 als Songwriter für das Dance-Duo Krewella. Dabei handelte sich jedoch lediglich um den Album-Song “Pass The Love Around“. Der erste große Auftrag erreichte Harris im Jahr 2014 für das Pop-Sternchen Jessie J. Auch für den “Cheerleader“-Sänger Omi schrieb er ein Jahr später. Trotz des mäßigen Erfolges seiner ersten geschriebenen Songs, wurde das Team von Shawn Mendes auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn für das Album “Handwritten“. An gleich zwölf Album-Songs war Harris beteiligt.
Der Durchbruch als Songwriter kam überraschend. Für das EDM-Duo The Chainsmokers schrieb der Landsmann den Song “Don’t Let Me Down“, der entgegen aller Erwartungen zu einem Welthit avancierte. Ab diesem Zeitpunkt war Scott Harris ein gefragter Mann. Als Songwriter für Shawn Mendes lieferte er den Radio-Dauerbrenner “Treat You Better“ sowie weitere unzählige Album-Songs. In der EDM-Szene zeigte sich der Amerikaner 2017 weiter aktiv und schrieb Songs für The Chainsmokers, Don Diablo und 3LAU. Für Shawn Mendes schrieb der zurückhaltende Songwriter die Hit-Singles “In My Blood“ und “Lost In Japan“ im Jahr 2018. Im gleichen Jahr wurde er von großen Namen wie Felix Jaehn, Bebe Rexha und Backstreet Boys verpflichtet. 2019 folgten Songs für P!nk, Selena Gomez und Taylor Swift. Genauso wie Jamie Scott war Scott Harris vor einigen Monaten für Kygo aktiv und schrieb an dem Album “Golden Hour“. Der unbekannte US-Amerikaner hat demnach neben seinen Pop-Produktion auch eine Menge für die EDM-Szene geschrieben.
Johnny McDaid (Ed Sheeran, P!nk, Robbie Williams...)
Johnny McDaid ist der nächste Musiker mit dem wir uns genauer auseinandersetzen wollen. Er ist ein irischer Sänger, Songwriter und Musikproduzent, der an Tracks von unendlich vielen Stars beteiligt war. Beim Songwriting sowie Produzieren beschränkt er sich jedoch nicht wie viele auf eine einzige Musikrichtung, sondern greift Elemente aus Pop, Rock und Dance auf. Diese abwechslungsreiche Klanglandschaft kann immer anders aussehen, aber macht seine Produktionen immer zu etwas Besonderem. In seiner Karriere war er nicht nur an typischen Chart-Hits beteiligt, sondern hatte seine Finger auch an Singles für den Eurovision Songcontest oder bei Film-Tracks im Spiel. Doch lasst uns auch seine Geschichte von vorne erzählen…
Johnny McDaid erblickte 1976 in Derry, Nordirland, als John McDaid die Welt. Er widmet sich schon früher der Musik, sodass er Teil der Band Vega4 wird mit der er seine musikalische Karriere langsam, aber sich in Schwung bringt. Anschließend geht es für ihn bei der alternativen Rock-Band Snow Patrol weiter mit der er die nächsten Schritte in seiner Karriere macht. Zeitgleich fängt er auch mit dem Songwriting und Produzieren für andere Musiker an, um seinen eigenen Stil weiterzuentwickeln. Er landet unter anderem einen Hit mit “Say Nothing“ von Example und ist auch an einigen Produktionen von Robbie Williams beteiligt. In 2012 arbeitet er des Weiteren auch mit dem deutschen Produzenten Paul van Dyk zusammen.
Nur zwei Jahre später soll seine Karriere so richtig an Fahrt aufnehmen. Er ist als Produzent und Songwriter an acht Songs von Ed Sheerans Album “X“ beteiligt. Darunter ist auch der Hit “Photograph“, der noch heute zu seinen erfolgreichsten Songs als Songwriter zählt. Diesen Erfolg wird er jedoch weitere zwei Jahre später gemeinsam mit Ed Sheeran noch einmal toppen. Doch zwischenzeitlich arbeitet er mit weiteren Künstlern wie Zara Larsson, Robbie Williams und Rudimental zusammen. In 2016 erscheint dann “÷“, das nächste Album vom Ausnahmekünstler Ed Sheeran, bei dem McDaid wieder seine Finger im Spiel hat und sowohl für Songwriting als auch für Produktion zuständig war. Gleich zwei der Singles auf dem Album entwickeln sich zu großen Welthits: Gemeint sind “Galway Girl“ und “Shape of You“. Doch vor allem die zweite Single sticht hervor, da sie nach der Veröffentlichung eigentlich alle Rekorde gebrochen hat und sich in nahezu allen Ländern für mehrere Wochen an der Spitze der Charts festsetzen kann. Heute hat die Nummer allein auf Spotify über 2,5 Milliarden Streams und ist damit der weltweit einzige Song, der die zwei-Milliarden-Marke bisher knacken konnte. In den letzten Jahren ist es zwar etwas ruhiger um McDaid geworden, aber er gehört definitiv noch zu den größten Hitschraubern weltweit!
Jacob Kasher (Maroon 5, Charlie Puth, Jason Derulo…)
Der US-amerikanische Songwriter Jacob Kasher gehört zu der Art von Songwritern, die sich wirklich vollständig im Hintergrund aufhalten. Der Mann aus Virginia steht selten im Mittelpunkt, obwohl zahlreiche Chart-Hits auf den Ideen von Kasher basieren. Das sind mittlerweile so viele Hits, dass man schnell mal die Übersicht über all die Werke des US-Amerikaners verlieren kann. Es ist nicht bekannt, wie Jacob Kasher zum Songwriting gekommen ist oder wie er seine ersten Aufträge erhalten hat. Die ersten Einträge von Kasher in den Datenbanken gehen auf das Jahr 2008 zurück. Im Alter von 25 Jahren schrieb der Musikbegeisterte die ersten Songs für größere Musiker. Dabei handelte es sich um unbekannte Namen wie Kevin Rudolf, Birdman und Allison Iraheta.
Erst im neuen Jahrzehnt sollte Jacob Kasher als erfolgreicher Songwriter durchstarten. So erhielt der Amerikaner im Jahr 2010 die ersten großen Aufträge. Es entstanden Songs für Weltstars wie Flo Rida, Kesha und Selena Gomez, die jedoch allesamt nicht die hohen Erwartungen erfüllen konnten. Wie bei den meisten Songwritern dauerte es etwas bis die ersten Welthits geschrieben wurden. Es war im Jahr 2013 soweit. Der Song “Tattoos“ von Jason Derulo wurde von Kasher geschrieben und performte in den Charts ordentlich. Genauso wie die Nummer “V“ für die Band Maroon 5. Es waren die ersten Aufträge für die Band, für dessen Songwriting Jacob Kasher heute hauptsächlich bekannt ist.
Jason Derulo vertraute den Texten von Kasher. Ein Jahr später machte sich das Vertrauen bezahlt. Der Dance-Song “Talk Dirty“ wurde zu einem sensationellen Erfolg von Derulo. Im Jahr 2015 passierte das Gleiche in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Maroon 5. Der Song “Sugar“ entwickelte sich zu einem großen Hit. Die Bestätigung für Kashers unglaubliches Talent als Songwriter. In den letzten fünf Jahren der 2010er lieferte der Amerikaner einen Hit nach dem anderen ab. “My House“ für Flo Rida, “I Really Like You“ für Carly Rae Jepsen, “Shed A Light“ für David Guetta, “Dangerous Woman“ für Ariana Grande und “Swalla“ für Jason Derulo sind allesamt Chart-Hits, bei denen Jacob Kasher als Songwriter agierte. Parallel entwickelte sich der Songwriter zum Stammsongwriter von Maroon 5 und Charlie Puth. Alle Hits der beiden Acts aus den letzten fünf Jahren basieren auf den Ideen des Songwriters. Zuletzt hörte man die Texte des 37-Jährigen auf dem Album von Lady Gaga. Ein Musikgenie!
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Brian Lee (Camila Cabello, Justin Bieber, DJ Snake...)
Nachdem wir uns gerade mit Jacob Kasher beschäftigt haben, wollen wir nun genauer auf den US-Amerikaner Brian Lee eingehen. Brian Dong Ho Lee, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Brian Lee, ist US-amerikanischer Songwriter mit koreanischen Wurzeln, der seit knapp zehn Jahren einen Hit nachdem anderen schreibt. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er auch als Produzent nicht unbegabt und hat so bei einigen Hits nicht nur am Songwriting, sondern auch an der Produktion ordentlich mitgewirkt. Zu seinen größten Erfolgen zählen Beteiligungen an Singles von Camila Cabello, Justin Bieber und Marshmello, aber dazu später mehr.
Lee wurde 1981 in Michigan geboren und wuchs anschließend in Queens, einem Teil von New York City auf. Schon in seiner Kindheit spielte Musik eine entscheidende Rolle. Mit drei Jahren wurde ihm erstmals das Violine-Spielen beigebracht. Seine Karriere in der Pop-Musik startete mit der Gründung seiner eigenen Band Made in Hollywood, die sich im Raum von Chicago einen Namen machte. In Anschluss an die Auflösung von Made In Hollywood, trat Lee für kurze Zeit der Band The White Tie Affair bei. Seine Karriere als Songwriter startete 2011 mit seiner Beteiligung an Lady Gagas “Americano“ und setzte sich anschließend mit Beteiligungen an Tracks von Owl City, Carly Rae Jepsen und Girls Generation fort. 2013 durfte er sich dann als Produzent und Songwriter an die Icona-Pop-Single “All Night“ wagen, die eigentlich in nahezu allen chartrelevanten Ländern in die Single-Charts einstieg. Daraufhin ging es mit weiteren Beteiligungen an Singles von unter anderem Pop-Star Selena Gomez weiter.
2015 arbeitete Lee mit Stars wie Justin Bieber zusammen. Ein Jahr später erschienen dann zwei seiner größten Hits als Songwriter. Die Rede ist von “Work from Home“ von Fifth Harmony und “Let Me Love You“ von DJ Snake und Justin Bieber. 2017 folgten dann weitere extrem erfolgreiche Releases mit Stars wie Kygo und Selena Gomez (“It Ain’t Me“) sowie mit Avicii (“Lonely Together“). Sein erfolgreichstes Release jemals stammt ebenfalls aus dem Jahr 2017 und hört auf den Namen “Havana“. Die Single, die von Camila Cabello stammt wurde in den letzten Jahren alleine auf Spotify 1,5 Milliarden Mal gestreamt und wurde 2017 in den Radios rauf und runter gespielt. Mit “Anywhere“ von Rita Ora und “Wolves“ von Selena Gomez und Marshmello schloss er sein bis dato erfolgreichstes Jahr mit Bravour ab. Im letzten Jahr war der talentierte Songwriter unter anderem an “Summer Days“ von Martin Garrix, Macklemore und Patrick Stump sowie an Post Malones “Goodbyes“ beteiligt.
Ammar Malik (Maroon 5, Clean Bandit, David Guetta…)
Ein Mann, der die 2010er musikalisch maßgeblich prägte, war definitiv Ammar Malik. Der amerikanische Songwriter war für unzählige Hits in dem Jahrzehnt verantwortlich. Mit 33 Jahren zählt Malik noch zu den jüngeren Vertretern seiner Zunft, der trotzdem schon eine ganze Menge Erfahrung gesammelt hat. So gelangte er im Jahr 2011 in die Top 20 der besten Songwriter des Jahres und verkaufte in den ersten zehn Jahren als Songwriter über 100 Millionen Platten. Ammar Malik ist ein gutes Beispiel für Jemanden, der sich vom „Nobody“ zu einem erfolgreichen Musiker hochgearbeitet hat. Der Musikliebhaber wuchs als Kind von zwei pakistanischen Eltern in den USA in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit 14 Jahren lernte er Gitarre und gründete erste Highschool-Bands. Sein Interesse für die Musik wurde immer stärker und er begann sich für das Schreiben von Songs zu begeistern. Über einen Freund knüpfte Malik Kontakt zum aufstrebenden Produzenten Benny Blanco, der ihn in die Welt der großen Musiker einführte.
Im Gegensatz zu den meisten Songwritern entwickelte sich Maliks erster geschriebener Song zum Hit. In Zusammenarbeit mit weiteren Songwritern schrieb er den Song “Moves Like Jagger“ für Maroon 5 und Christina Aguilera. Nach so einem Start als Songwriter blieb das Talent des Amerikaners nicht unentdeckt. Noch im gleichen Jahr durfte er für Gym Class Heroes und Taio Cruz schreiben. Die Band Maroon 5 ließ den jungen Songwriter weitere Songs schreiben. Eines der Ergebnisse war “Payphone“, der zu einem weiteren Mega-Hit der US-Amerikaner reifte. In den nächsten Monaten kamen Aufträge von großen Musikern wie Kesha, Sean Paul und Adam Lambert herein. Im Jahr 2013 hielt sich Ammar Malik mit Songwritings ziemlich zurück, um anschließend umso stärker zurückzukommen.
Erneut war es die Band Maroon 5, die vom Talent des Songwriters profitierte. Auch ihr Song “Maps“ wurde zu einem großen Radio- und Chart-Hit. Im Jahr 2015 widmete er sich außerdem anderen Künstlern. Lieder für Olly Murs, One Direction und The Vamps performten zwar solide, doch steigerten das Ansehen des Hit-Schreibers nicht unbedingt. Das Jahr 2016 war dann ein echter Karriere-Höhepunkt. In einem Jahr schrieb der US-Amerikaner die Hit-Singles “Sober“ für DJ Snake, “Don’t Wanna Know“ für Maroon 5 und “Shed A Light“ für David Guetta. Dazu kam noch der größte Hit “Rockabye“ für das Dance-Trio Clean Bandit. Von dem Zeitpunkt an schrieb Malik immer mehr Songs für Dance-Acts. Er fungierte als Songwriter für Stars wie Lost Frequencies, Galantis und Deorro. Nebenbei komponierte der Amerikaner für Pop-Stars wie Ed Sheeran und Jonas Brothers. In letzter Zeit machte er durch Texte für Selena Gomez, Halsey und Lauv auf sich aufmerksam. Der erste große Hit für das Jahr 2020 steht noch aus. Wir können uns auf den nächsten Hit von Malik gefasst machen.
Release Review – Die EDM-Tracks der Woche [KW 41].
Am sogenannten „New Music Friday“ passiert auf dem Musikmarkt immer sehr viel. In unserer Reihe „Release Review“ präsentieren wir euch jeden Freitag die zehn wichtigsten EDM-Tracks der Woche. In der 41. Kalenderwoche gibt es neue Musik von Armin van Buuren und Sam Feldt.
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Armin van Buuren feat. Jake Reese - Need You Now
Armin van Buuren war in letzter Zeit hauptsächlich im Trance-Bereich unterwegs. Jetzt hat der Niederländer wieder eine kommerzielle Single veröffentlicht. Der Song heißt “Need You Now“ mit Jake Reese und lässt sich als düstere Dance-Pop-Produktion beschreiben.
Sam Feldt & The Him feat. GoldFord - Use Your Love
Bereits zwei Mal haben Sam Feldt und The Him zusammengearbeitet. In dieser Woche erschien die dritte Kollaboration der Dutch-Artists unter dem Titel “Use Your Love“. Zusammen mit Sänger GoldFord ist eine fröhliche Dance-Pop-Single entstanden, die richtig gute Laune macht.
Martin Jensen & Alle Farben feat. Nico Santos - Running Back To You
Wenn sich drei Radio-Künstler wie Martin Jensen, Alle Farben und Nico Santos zusammen ins Studio setzen, kann dabei eigentlich nur ein Hit entstehen. “Running Back To You“ hat definitiv das Potenzial die deutschen Radio-Charts zu erobern. Ein Dance-Pop-Ohrwurm vom Feinsten!
Jax Jones feat. Au/Ra - i miss u
Den Namen Jax Jones sollte man in den letzten Jahren schon mindestens ein Mal aufgeschnappt haben. Der House-Musiker hatte zahlreiche Hits in den Charts. Jetzt veröffentlichte der Brite den Song “i miss u“ mit der Sängerin Au/Ra. Man kann gespannt sein, ob diese Nummer an die erfolgreichen Vorgänger anknüpfen kann.
Sigma feat. Birdy - Find Me (VIZE Remix)
Niemand kommt momentan an der Musik von VIZE vorbei. Das deutsche Duo hat für seine Fans in dieser Woche einen Remix zu “Find Me“ von Sigma und Birdy an den Start gebracht. Wer auf den klassischen Slap-House-Sound steht, ist hier an der richtigen Adresse.
Cheat Codes feat. Bryce Vine - Stay
Bis zum Album-Release von Cheat Codes ist es nicht mehr lange. Kurz vor der Veröffentlichung veröffentlichen die Jungs mit “Stay“ einen Album-Track, der die Vorfreude der Fans steigern soll. Der Song ist jedoch nicht mehr als solide geworden. Das klingt nach 08/15-Dance-Pop.
Mike Williams & Justin Mylo feat. Sara Sangfelt - Face Up To The Sun
Bei seiner Vertragsunterzeichnung bei Universal scheint Mike Williams sich das Recht gesichert zu haben, weiterhin Future-Bounce-Tracks zu produzieren. Denn nach dem letzten poppigen Release folgt nun das Club-Tune “Face Up To The Sun“ mit Justin Mylo. Richtig starke Nummer!
Nicky Romero - Nights With You
Der niederländische Produzent Nicky Romero macht schon lange nicht mehr ausschließlich Progressive House. Nachdem zuletzt mehr unter dem Alias Molocule veröffentlicht wurde, präsentiert Romero seinen Fans nun den Dance-Song “Nights With You“. Ziemlich ruhige Sounds für den House-Fan.
VINAI & Hard Lights feat. Afrojack - Up All Night
Neben dem VIZE-Remix gibt es noch eine weitere Slap-House-Produktion in dieser Woche. VINAI und Hard Lights haben mit der Unterstützung von Afrojack den Song “Up All Night“ produziert, der das aktuelle Hype-Thema voll aufgreift. Es handelt sich dabei aber um kein hochwertigen Genre-Release.
Tujamo - Taking You Home
Aus Deutschland haben wir noch die neue Single “Taking You Home“ von Tujamo in unserer Auswahl. Der Musiker, der mit seinem Bounce-Sound groß geworden ist, bringt uns dieses Mal den Festival-Vibe nach Hause. Der neue Track klingt etwas nach dem Festival-Hit “Bomb A Drop“.
Habt ihr Lust auf Songs, die zum einen in die Beine und zum anderen euch nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen? Dann haben wir nun einen brandheißen Hit-Tipp für euch: Die Rede ist von der Single “Infinity“, bei welcher Mindblow und Alexia zusammen gearbeitet haben – eine gute Entscheidung: Das offizielle Musikvideo geht derweil auf 50.000 YouTube-Klicks zu. Wir möchten euch die Nummer und die Künstler dahinter gerne näher vorstellen.
Mindblow x Alexia
Alexia ist eine aufstrebende Sängerin aus Rumänien, der es bereits im jungen Alter von 17 Jahren gelang, ihren Traum als Sängerin zu leben. Das ist kein Wunder, war sie doch schon als Kind vom Singen begeistert, woran ihre Großmutter mit den ihr beigebrachten Liedern nicht ganz unschuldig war. Im Folgenden nahm der Adele-Fan an diversen Musikbettwerben teil, bei denen sie mit ihrem Stimmtalent den Sieg mit nach Hause nahm. Dabei wurde ihr klar, dass sie ihre Zukunft in der Musik sieht. Durch ihr großes Engagement, was Alexia in ihre Karriere setzt, nahm sie bald an mehreren Shows, Veranstaltungen und Wettbewerben teil und belegt derzeit Kurse an einem Musikgymnasium. Gemeinsam mit dem DJ Project veröffentlichte Alexia in diesem Jahr die Single “Cronic“, die auf YouTube bislang über 4 Mio. Aufrufe erreicht hat.
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Infinity
Mit dem rumänischen DJ und Musikproduzent Mindblow, der mit bürgerlichem Namen Cătălin Mînzat heißt, hat Alexia nach der im August erschienenen Electropop-Single “Pentru Tine“ die besten Chancen auf einen Hit: Nachdem verspielte Gitarren-Licks das Intro bilden, verzaubert uns die engelsgleiche Stimme der Sängerin zu zeitgemäßen Slap House-Sounds, bei denen vor allem die fette Bassline im Fokus steht. In der Bridge machen stimmungsvolle Reese-Bässe das Build Up deutlich, ehe im Topline-Refrain das volle Potenzial des Dance-Tracks ausgeschöpft wird. Dabei werden im Chorus und anschließenden Drop, dessen Hook im Intro bereits zu hören war, die Wurzeln der Künstler auf charismatische Weise deutlich. Nach zwei Durchgängen wird “Infinity“ mit einem C-Part inklusive finalem Refrain und Drop auf seinem Höhepunkt beendet.
Fazit: Mit “Infinity“ haben Mindblow und Alexia einen charttauglichen Ohrwurm im Slap-House-Gewand am Start, der international zünden könnte. So klingt unserer Meinung nach moderner Romanian Dance, der sowohl fürs Radio als auch für DJ-Sets wie gemacht scheint. Fans aktueller Musik sollten sich die hochwertige EDM-Produktion mit traumhaften Vocals von Alexia nicht entgehen lassen. Wir wünschen Alexia und Mindblow viel Erfolg mit ihrer Collab und hoffen, schon bald wieder von ihnen Neues zu hören.
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Am 25. September ist die neue Single des DJ- und Produzenten-Duos VRDGO erschienen. Dabei handelt es sich um einen herzerwärmenden Progressive-House-Song, der emotionsgeladene Atmosphären mit ausdrucksstarken Melodien kombiniert. Die Nummer gibt es gleich in 2 Versionen -Vocal- und Instrumental-Edit. Wir möchten euch heute Interpreten und Song mal etwas genauer vorstellen.
VRDGO
VRDGO ist ein DJ/Producer-Duo bestehend aus 2 Brüdern, die dank ihrer Eltern schon im Kindesalter viel mit Musik zu tun hatten. Nachdem sie die elektronische Musik für sich entdeckten, konnte keiner die zwei mehr davon abhalten, zu einem der vielversprechendsten aufstrebenden EDM-Acts aus dem sonnigen California zu werden. Mittlerweile sind die Verdugo Brothers, wie sie sich früher nannten, unter Vertrag bei keinem geringeren Label als Armada Music und veröffentlichen auch viele Songs über Estilo Recordings, für das sie außerdem die monatlichen „Estilo Sessions“ abhalten. Ihre Songs wurden schon von unzähligen Größen wie Hardwell, Carl Cox, R3HAB oder Ferry Corsten gespielt und liefen im internationalen Radio. Dabei bewegt sich ihr Stil von Electro House bis hin zu Hard Trap, mittlerweile fokussieren sich die Brüder aber überwiegend auf Tech- und Progressive-House. Nebenbei beschäftigen sie sich auf ihrem YouTube-Kanal auch noch mit Dingen außerhalb der Musik.
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Fall in Love
Bei „Fall in Love“ handelt es sich um eine Progressive-House-Hymne, wie sie im Buche steht. Breite Klangflächen breiten sich nach dem Intro des Songs aus und schaffen Platz für die eingängigen Vocals, die hier im Zentrum stehen. Währenddessen baut sich das detailreiche Instrumental immer weiter auf, im Buildup erzeugen verschiedene Vocal-Chops und Crowd-Claps zunächst Spannung. Am absoluten Spannungshöhepunkt mündet „Fall in Love“ schließlich in einem eleganten Drop, der von mitreißenden Lead-Synths und dynamischen Drums ausgemacht wird. Die sprunghafte Bassline lässt währenddessen Einflüsse aus dem Future-Bounce deutlich werden. Groovige Percussions, Vocal-Chops, Pads und viele andere kleine Details lassen den lang ausgefallenen Drop zu keinem Zeitpunkt langweilig werden.
Fazit: Mit „Fall in Love“ haben uns die Brüder VRDGO eine herausragende Progressive-House-Single präsentiert, die durch eine ausgeprägte Liebe zum Detail aus der Masse hervorsticht. Emotionsgeladene, atmosphärische Breaks und energiegeladene, abwechslungsreiche Drops bilden dabei ein stabiles Grundgerüst. Eine klare Empfehlung an alle Genre-Fans!
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Nach mehreren Dance und Trance Veröffentlichungen sind Ravest Hard zurück und präsentieren ihren ersten Bigroom Track. Dieser heizt auch in der festivalfreien Zeit ordentlich ein und sorgt mit seiner coolen Melodie für den richtigen Abgeh-Faktor! Stay safe and rave at home!
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"Pjanoo" von Calmani & Grey - neu in der DJ-Promotion.
Calmani & Grey melden sich nach ihrem international sehr beachteten Release „Melted Sugar“ zurück - und wie! Sie haben sich einem ihrer absoluten Lieblingstracks angenommen und ihn soundmäßig in das Jahr 2020 katapultiert: PJANOO! Bereits seit vielen Monaten in den Sets vieler Star DJs, wie u.a. Dannic, Nicky Romero, Tigerlily, Jewelz & Sparkz und vielen anderen mehr und endlich auch offiziell auf allen Streaming- und Downloadportalen! Dieses Piano Riff wird erneut niemand kalt lassen! Auf in einen heissen Herbst mit Calmani & Grey‘s fantastischen Neuinterpretation dieses PJANOO Klassikers!
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"I Don't Know" von Abel Romez - neu in der DJ-Promotion.
Abel Romez neue Single "I Don't Know" ist ein Deep House Dance Hit. Catchy Vocals im Einklang mit dem Deep House Beat gehen direkt ins Ohr. Angelehnt an den EDC Style ist Romez' neue Single eine tolle Symbiose und wird sicher viele Fans und Hörer finden.
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"This Song" von Houzer & LeBons - neu in der DJ-Promotion.
Houzer & LeBons ist eine Zusammenarbeit zwischen DJ Caspa Houzer und Sänger LeBons aus Deutschland / NRW. Beide hatten verschiedene Erfolge als Solo-Künstler seit den späten 1990ern. Mit viel Liebe für Pop, House und Dance sind bisher die Songs „Lawyer“ (2018) und „It`s My Show“ (2019) erschienen. „THIS SONG" heißt ihre dritte Single – ab sofort erhältlich!
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"A Glass of Champaign" von We Will feat. Chris Hodges.
We Will hat mit seinem neuen Song "A Glass of Champaign" ein Remake des gleichnamigen Songs der Band Sailor veröffentlicht. Das Original stammt aus den 70ern und war europaweit erfolgreich.
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"Ready for Someday" von Semitoo, Ancalima & Marc Korn - neu in der DJ-Promotion.
Semitoo, Ancalima and Marc Korn have teamed for their new massive dance tune „Ready For Someday“. Are you ready for instant happiness and feel good vibes?
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Die DANCE-CHARTS TOP 100 vom 09. Oktober 2020 auf Spotify.
Die DANCE-CHARTS TOP 100 vom 09. Oktober 2020 sind online. Alle Neueinsteiger in den Charts findest du hier in der Übersicht bzw. weiter unten in diesem Artikel. Wir freuen uns, wenn du auch diese Woche wieder deine Top-Charts tippst. Viel hat sich in dieser Woche in den Dance-Charts getan. Zahlreiche Neueinsteiger haben es in die Top 100 geschafft.
Neueinsteiger in den Top 100 Charts vom 09. Oktober 2020
Höchster Neueinsteiger diese Woche - 09.10.2020 - in den DANCE-CHARTS TOP 100 ist auf Platz 36 "Lando Lennox - See The Light". Gefolgt von "Kery Fay & Dj Nirro & Kai Gilberg - Midnight Call" auf Rang 47. Dritthöchster Neueinsteiger in den Charts ist auf Platz 50 ist "Niels Van Gogh - Tell Me Why". Auf Platz 59 der DANCE-CHARTS und gleichzeitig ein Neueinsteiger ist "KA!RO - Zombie". "DJ Bonzay & Laurenz - Farbenblind" steigt neu auf 63 ein und ist damit der fünfthöchste New-Entry in den DANCE-CHARTS TOP 100 für diese Woche. Alle weiteren Neueinsteiger findest du unten in der Liste bzw. in dem entsprechenden Chart auf unserer Webseite respektive in unserer Spotify-Playlist.
Top 100 - Dance Charts
In den TOP 100 DANCE-CHARTS vom 09. Oktober 2020 ist der Song "Jasmin Vetter - Friday Night (Ivan Spell Remix)" auf dem ersten Platz gelandet. Auf dem zweiten Rang ist "Bob Marley feat. Robin Schulz - Sun Is Shining" gekommen in dieser Woche. "Talstrasse 3-5 & Jason D3an - Henkersbaum" konnte sich auf dem dritten Platz festsetzen. Die Nummer vier belegt "Naxwell, DJ Combo & Blackbonez feat. Lynn Stephans - Superstar" in dieser Woche. Platz fünf konnte sich "Kygo x Tina Turner - What's Love Got To Do With It" sichern. Die weiteren Platzierungen der Charts findest du am Ende dieses Artikels.
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Falls Du noch kein Mitglied bei uns sein solltest: Einfach kostenlos registrierenund jede Woche unsere Charts tippen. Alle DJs können sich gerne für den DJ-Pool bzw. für die DJ-Promotion bewerben. Alle aktuellen Themen der DJ-Promotion findest du hier.
Neben den DANCE-CHARTS Top 100 bieten wir euch Genre-Charts (zum Beispiel Electro-House- oder Pop-Charts) mit 20 Positionen an. Ganz neu sind unsere Techno-Charts TOP 10. Im Menü "DANCE-CHARTS" findet ihr eine Reihe an neuen Auswahlmöglichkeiten. Die Genre-Charts findest du ab sofort auch als Spotify-Playlists. Folge deinem Lieblingsgenre. Und folge natürlich auch gerne unserer Main-Spotify-Playlist, die du hier findest.
036. Lando Lennox - See The Light 047. Kery Fay & Dj Nirro & Kai Gilberg - Midnight Call 050. Niels Van Gogh - Tell Me Why 059. KA!RO - Zombie 063. DJ Bonzay & Laurenz - Farbenblind 075. Canny 7even - Absolut Gefährlich 079. Geri Der Klostertaler - Zeig' Mir Den Himmel Hinter Dem Blau 080. Andi Oriva - Bring It On 081. Sean Finn X Bodybangers X Luxe 54 Feat. Robin S - Show Me Love 083. Skice - Take Back 085. Don Diablo Feat. Zak Abel - Bad 096. Don Diablo - Mr. Brightside
TOP 10 der DANCE-CHARTS vom 09.10.2020
01. Jasmin Vetter - Friday Night (Ivan Spell Remix) 02. Bob Marley feat. Robin Schulz - Sun Is Shining 03. Talstrasse 3-5 & Jason D3an - Henkersbaum 04. Naxwell, DJ Combo & Blackbonez feat. Lynn Stephans - Superstar 05. Kygo x Tina Turner - What's Love Got To Do With It 06. Blaikz - You Are 07. Cappella & Jason Parke - U & Me 2020 08. Semitoo - Get You Down (Earsquaker Remix) 09. Stereoact - Millionen Schätze 10. Negrocan - Cada Vez (BK Duke & Bootmasters Remix)
Letztes Jahr veröffentlichte Becky Hill ihr langersehntes Debütalbum. Nun ist klar, dass schon bereits im März 2021, ihr zweites Album auf den Markt kommen soll. Mit “Space“ wurde nun die dritte Single vorab released. Wir haben uns das bisher poppigste Release des Albums etwas genauer unter die Lupe genommen.
Becky Hill
Gerade bei vielen House-Acts aus dem Vereinigten Königreich ist Becky Hill die erste Wahl, wenn eine Gastsängerin benötigt wird. Mit Oliver Heldens schaffte sie es, “Gecko (Overdrive)“ an die Chartsspitze zu bringen, mit “Lose Control“ schaffte sie, ein gelungenes Follow Up mit Meduza zu deren Hit-Single “Piece Of Your Heart“ zu veröffentlichen und auch Zusammenarbeiten mit MK, Sigala oder dem Drum & Bass-Produzenten Wilkinson landeten fast immer auf den oberen Plätzen in den Charts. Letztes Jahr brachte Becky Hill dann letztendlich ihr Debütalbum “Get To Know“ auf den Markt, auf dem auch die großen Hits mit Meduza, Weiss, Sigala, Oliver Heldens oder MK & Jonas Blue zu finden sind. Im selben Jahr wurde sie außerdem als am zweitmeisten gestreamte Künstlerin aus Großbritannien gekrönt.
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Space
Nach ihren beiden Collaborations “Better Off Without You“ mit Shift K3Y und “Heaven On My Mind“ mit Sigala, ist “Space“ die dritte Singleauskopplung von ihrem Album, das am 19. März 2021 erscheinen wird. Produziert wurde die Nummer von Mark Ralph, der schon mit Jess Glynne, Years & Years, Jax Jones, Craig David, Clean Bandit und vielen weiteren Popacts zusammengearbeitet hat, sowie von Dave Whelan und Mike Di Scala, die man auch zusammen als Camelphat kennen sollte. Dennoch ist “Space“ nicht wie die beiden Vorgänger, eine reine Clubnummer, sondern eher eine Pop-Ballade, die aber trotzdem Elemente des Dance beinhaltet. Neben einem melodischen Piano, dass die Melodie vorgibt, steht vor allem die Stimme Becky Hills, die von Annie Mac als "eine der besten Stimmen der heutigen Popmusik" bezeichnet wurde, im Mittelpunkt der Single.
Fazit: “Space“ ist die dritte Singleauskopplung vom kommenden Album von Becky Hill. Die Dance-Ballade, die von Mark Ralph und Camelphat produziert wurde, ist eins schöner musikalischer Gegensatz zu den beiden vorherigen Releases und zeigt in voller Bandbreite, wie vielseitig das Album klingen wird. Durch das Release von “Space“ wurde uns die Wartezeit zum Album jedenfalls um einiges erleichtert.
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Manchmal braucht es etwas Zeit, bis ein Remix zu einer Single veröffentlicht wird. Auch bei “Lose Control“ von NeRA war es so der Fall. Denn nach 2 Jahren kommt nun ein offizieller Remix von Anodyze zu der Single auf den Markt. Wir haben uns den Remix zum 2 Jahre alten Original etwas genauer angesehen.
NeRA & Anodyze
NeRA ist ein Progressive House-Duo aus Österreich. Neben ihrem gemeinsamen Projekt sind sie auch Solo als DJ Nemesis & DJ Ryan Ace bekannt. Angefangen als NeRA zu veröffentlichen, haben sie mit ihrem ersten Release “Tonight is The Night“ in 2013. Den größten Erfolg hatte aber ihre Single “Lose Control“, die 2018 auf den Markt gebracht wurde. Insgesamt konnten die beiden Österreicher schon den Platz 1 der deutschen Video-Charts und eine ganze Reihe von Top-Platzierungen in den DJ-Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichen. Auch von DJ-Größen wie Dimitri Vegas & Like Mike, DVBBS, Bassjackers, The Chainsmokers, Wolfpack und den DJs From Mars bekamen NeRAs Songs schon Support. Auch auf den größten Festivals in Österreich wie dem Electric Love Festival, dem Lake Festival und dem Tomorrow Festival waren die beiden Salzburger schon mehrmals zu Gast.
Auch Anodyze ist in Österreich und in Bayern auf kaum einem Festival wegzudenken. Seit Jahren spielt er den Support auf dem Open Beatz oder dem Electric Love und in den Clubs im Süden und teilt sich somit die Bühnen mit Stars wie Brennan Heart, Da Tweekaz, Sub Zero Project oder Dr. Peacock.
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Lose Control (Anodyze Remix)
Das Original ist ein House-Track mit einem weiblichen Vocal im Drop und einem männlichen Rap-Part in der Strophe. Beim Hardstyle-Remix von Anodyze verschwindet der männliche Part komplett und der Weibliche übernimmt das Vocal-Thema. Auch vom restlichen Track wird eher wenig übernommen. Dafür wird die Strophe von Dubstep-Synths unterstützt. Ansonsten besteht “Lose Control“ aus drei Drops, wobei sich der erste, der in Richtung Rawstyle geht, von den anderen beiden Euphoric-Hardstyle-Drops, unterscheidet.
Fazit: Zwei Jahre nach dem Release von der House-Nummer “Lose Control“ bringt Anodyze seine eigene Hardstyle-Edition der Single auf den Markt. Dafür hat er sich hauptsächlich die weibliche Stimme rausgepickt und sie vom Refrain-Vocal zum festen Thema der Single gemacht. Auch die Drops können sich außerdem hören lassen.
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Diese Konstellation klingt schon im Name-Dropping charttauglich, findet ihr nicht auch? Am 25. September erschien die neue Single “The Feelings“ von dem DJ- und Produzentenduo Boye & Sigvardt. Für die Vocals zeichnet sich keine Geringere als die kanadische Pop-Größe Kiesza verantwortlich. Inzwischen ist der eingängige Dance-Track nicht mehr weit von einer Viertelmillion Spotify-Plays entfernt, was uns nicht weiter überrascht!
Boye & Sigvardt x Kiesza
Sowohl Boye & Sigvardt als auch Kiesza sind keine Neulinge in der Musikbranche mehr. Über das dänische Duo haben wir schon desöfteren berichtet. Zuletzt stellten wir euch im Juni ihre Single “Party Sucks“ vor. Inzwischen geht das Follow-Up zu “Give Me“ so langsam auf eine halbe Mio. Spotify-Hörer zu. Mit ihren mystischen Deep House-Sounds haben sie inzwischen international für Furore gesorgt. Dabei ist ihr Debüt “Give Me“ aus dem Jahr 2017 mit mehr als 17 Mio. Spotify-Plays bis heute ihr größter Hit, auf den weitere folgten. Die zwei Musiker, die mit Klavier und Schlagzeug ihre musikalische Karriere begannen, haben bereits im zurückliegenden Jahr einen Remix zu Kieszas Single “You’re The Best“ kreiert. Kiesza ist seit ihrem Hit “Hideaway“, welcher im Jahr 2014 weltweit für hohe Chartplatzierungen sorgte, in aller Munde. Dieses Jahr erschien ihr neues Album “Crave“, welches unter anderem mit Retro-80s-Sounds begeistert.
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The Feelings
Die Geburtsstunde von “The Feelings“ war an einem Tag im Oktober vergangenen Jahres, als Boye & Sigvardt gemeinsam mit Kiesza im Zuge ihrer Remix-Arbeit zu “You’re The Best“ und ein paar Tage vor dem gemeinsamen Auftritt bei den Club Awards in einer Session zu ihrer jetzigen gemeinsamen Single inspiriert worden sind. Für das EDM-Duo wird nach eigener Aussage ein Traum wahr, denn mit Kiesza wollten die Beiden schon lange zusammenarbeiten. Inhaltlich dreht sich sich alles um das Loslassen im Tanzen, den Moment zu leben und die Anziehung zwischen zwei Personen auf dem Dancefloor. Dies wird auch musikalisch bestens vermittelt: Während in den Strophen durch Kieszas einzigartige Stimme und atmosphärische Dance-Sounds langsam Spannung aufgebaut wird, lockt der Topline-Chorus im vollwertigen Deep-House-Gewand auf die Tanzfläche. Ein griffiger Lead Synth im Drop macht “The Feelings“ zum absoluten Genuss.
Fazit: Mit “The Feelings“ legen uns Boye & Sigvardt gemeinsam mit Kiesza eine erstklassige Deep-House-Nummer vor, welche erneut beweist, wieso beide Künstler so beliebt sind. Der eingängige Dance-Track vereint die beiden Stile der Musiker perfekt. Es würde uns nicht wundern, wenn die hitverdächtige Collab bald überall zu hören ist!
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