Am 28. August veröffentlichte der italienische DJ Marlon seinen neuesten Track „Never Let Me Go“. Nach den vorherigen Produktionen „Higher“, „Beyond the Shores“ oder „Don`t You Worry About Me“ gestaltet der Italiener seinen Sound etwas poppiger. Was den Song ausmacht und an welchen Künstler der Drop erinnert, erfahrt ihr im Folgenden.
DJ Marlon
DJ Marlon ist schon seit Kindestagen mit der Musik verbunden. Der 45-Jährige DJ und Produzent begann bereits in der frühen 90ern mit dem DJing. Zunächst erlangte der aus Bolzano stammende Künstler Bekanntheit durch Auftritte in diversen Clubs. Mittlerweile ist er in Resident in vieler bekannter Clubs in Italien, Österreich und der Schweiz. Zudem legt der erfahrene DJ auch auf privaten Feiern, Geburtstagen oder Hochzeiten auf. Mit dem Produzieren eigener Songs begann DJ Marlon verhältnismäßig spät. Erst 2016 erschienen seine ersten Singles. Sein bisher erfolgreichster Song ist „I Love You Baby“ mit fast einer Millionen Streams auf Spotify. Der Italiener produziert in verschiedenen House-Genres. Seine meisten Produktionen sind im Future House, Tropical House und Deep House.
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Never Let Me Go
„Never Let Me Go“ nimmt die Hörer auf eine Reise durch Future House, Tropical House und Pop mit. Mit Tropical-Synths und der direkt einsetzenden männlichen Stimme sorgt der Track für durchweg positive Vibes. Nach bereits 35 Sekunden setzt ohne große Ankündigung die abfallende Bassline ein. Der Drop kommt relativ unerwartet und macht den Song besonders. Der Style der Bassline erinnert an das niederländische DJ-Duo Zonderling, das mit ihrem Song „Crazy“ einen Megahit landete. DJ Marlon schafft es mit den Vocals und der Melodie eine poppige radiotaugliche Hymne zu kreieren, die aufgrund der Bassline auch problemlos in Clubs laufen könnte. Vor allem das „Never Let Me Go“ vor und während dem Drop bleibt direkt im Ohr.
Fazit:„Never Let Me Go“ ist eine gelungene Mischung aus Pop und House Elementen, die ein breites Feld an Zuhörern bedient. Die einprägsamen Pop-Vocals mit den Tropical House Synths und dem Future House Drop machen den Song zu einer radiotauglichen Hymne. DJ Marlon zeigt sich mit dieser Produktion von einer neuen Seite.
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Release Review – Die EDM-Tracks der Woche [KW 34].
Am sogenannten „New Music Friday“ passiert auf dem Musikmarkt immer sehr viel. In unserer Reihe „Release Review“ präsentieren wir euch jeden Freitag die zehn wichtigsten EDM-Tracks der Woche. In der 34. Kalenderwoche gibt es neue Musik von Calvin Harris und Armin van Buuren.
Calvin Harris & The Weeknd - Over Now [Sony]
Die Zusammenarbeit von Calvin Harris und The Weeknd steht diese Woche über allem. Die beiden Weltstars haben eine solide R&B-Nummer mit einem funkigen Instrumental geschaffen, die allein wegen der Namen das Potenzial zum Welthit hat.
Armin van Buuren and D'Angello & Francis - Que Pasa [Armada]
Aus dem Set vom virtuellen Tomorrowland 2020 werden Fans von Armin van Buuren den neuen Song “Que Pasa“ bereits kennen. Der Track ist eine Kollaboration mit dem Duo D’Angello & Francis. Jetzt wurde die Trance-ID mit den Bigroom-Einflüssen und dem spanischen Vocal-Sample veröffentlicht.
Steve Aoki & KREAM - LIES [Big Beat]
Es gibt kein Genre, in dem sich Steve Aoki noch nicht versucht hat. In dieser Woche testet der US-Amerikaner das UK-Dance-Genre. Dafür hat er sich mit dem norwegischen Duo KREAM zusammengesetzt. Das Ergebnis trägt den Namen “LIES“.
Imanbek & Afrojack feat. Gia Koka - Hey Baby [B1]
Mit Imanbek hat sich Afrojack einen erfolgreichen Vertreter des Slap-House-Sounds an die Seite geholt. Ihre gemeinsame Single “Hey Baby“ lässt sich als melodische Slap-House-Nummer mit starken Vocals beschreiben. Das klingt nach Hit.
Oliver Heldens feat. Kiko Bun - Break This Habit [Heldeep]
Genauso wie bei Armin van Buurens neuer Single kennen aufmerksame Fans auch die neue Produktion von Oliver Heldens. “Break This Habit“ wurde in den letzten Monaten vom Niederländer immer wieder gespielt. Auf das Release haben sich die Fans vor allen Dingen wegen des groovigen Sounds gefreut.
Olivia Holt & R3HAB - love u again [Hollywood]
R3HAB verzichtet in dieser Woche auf Slap House und hat stattdessen eine Future-Pop-Single am Start. Zusammen mit der Sängerin Olivia Holt ist eine fröhliche Dance-Pop-Nummer entstehen, die bei den Hörern im Spätsommer letzte Sommergefühle hervorrufen wird.
Topic & A7S feat. Lil Baby - Why Do You Lie To Me [Universal]
Nachdem “Breaking Me“ von Topic im Laufe des Sommers auch noch im Ausland gezündet ist, kommt jetzt die Follow-Up-Single. Der neue Song hört auf den Namen “Why Do You Lie To Me“ und hat den gleichen Stil wie der Vorgänger. Man kann gespannt sein, ob Topic damit anknüpfen kann.
Mike Williams & SWACQ - You're The Future [Spinnin']
Auf Spinnin‘ Records haben sich diese Woche Mike Williams und SWACQ für eine gemeinsame Single zusammengeschlossen. “You’re The Future“ vermischt die Sounds der beiden. Im Drop hat jedoch SWACQ hörbar die Kontrolle übernommen.
ILLENIUM - Nightlife [12 Tone]
Fans des atmosphärischen Future-Bass-Styles von ILLENIUM können sich über die neue Single “Nightlife“ freuen. Der Song knüpft an den Sound der alten Zeiten an. Der US-Amerikaner kann mit dem einzigartigen Stil erneut punkten.
Firebeatz feat. Brooke Tomlinson - Never Enough [Spinnin']
Neben der neuen Single von Mike Williams und SWACQ gab es auf Spinnin‘ noch ein spannendes Release vom DJ-Duo Firebeatz. Die Niederländer zeigen mit “Never Enough“ die House-Seite aus den letzten Wochen. Piano-Sounds dominieren den Drop.
Vor ein paar Tagen kündigten Calvin Harris und The Weeknd auf ihren sozialen Netzwerken an, dass sie eine gemeinsame Single aufgenommen haben. Die Nachricht stellte die Musikwelt auf den Kopf und sorgte innerhalb weniger Tage für eine immense Vorfreude bei den Fans der beiden Musiker. Am 28. August wurde der Song mit dem Namen “Over Now“ nun über Sony Music veröffentlicht. Natürlich ist eine solche Zusammenarbeit immer mit einer enorm großen Erwartungshaltung verbunden. Wir schauen uns an, ob der Song von den zwei Mega-Stars tatsächlich das Potenzial zum Welthit hat.
Over Now – der perfekte Pop-Song für die Radios
Während The Weeknd mit “Blinding Lights“ das musikalische Jahr 2020 maßgeblich prägte und einen Hype um Pop-Songs mit 80er-Einflüssen auslöste, blieb es um den schottischen Musikproduzenten bislang still. Der “We Found Love“-Interpret widmete sich in den letzten Monaten seinem Alias Love Generator, unter dessen Namen er eine Menge Musik veröffentlichte. Sein letzter Hit “Giant“ mit Rag’n’Bone Man liegt schon eine ganze Weile zurück. So wurde es auch langsam Zeit, dass Calvin Harris einen Hit nachlegt. Dafür hätte er sich keinen besseren Partner als The Weeknd aussuchen können.
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“Over Now“ verbindet perfekt die Stärken beider Artists. Auf der einen Seite ist The Weeknd, der für gepflegten R&B-Gesang steht und mit “Blinding Lights“ zeigte, wie modern 80er-Klänge sein können. Auf der anderen Seite befindet sich Calvin Harris, der bei seinen letzten Hits “Giant“, “Promises“ und “One Kiss“ funkige Sounds in den Mittelpunkt stellte. Bei ihrem gemeinsamen Song werden die R&B-Vocals des Sängers von einem funkigen Instrumental begleitet, sodass beim Hörer die angesprochenen 80s Vibes hervorgerufen werden. Durch die beeindruckende Harmonie von Gesang und Instrumental wird der Hörer in eine andere Welt entführt. Dabei bleibt die Eingängigkeit nicht auf der Strecke.
Fazit: Mit “Over Now“ liefern die beiden Weltstars das, was die Musikwelt von ihnen erwartet hat. Sie haben geschafft, die signifikanten Styles miteinander zu verbinden, indem sie ein funkiges Instrumental und typische R&B-Vocals mit Ohrwurmgefahr geschaffen haben. Auch das Release-Datum ist schlüssig. In den Sommer hätte diese Nummer nicht gepasst. Als Spätsommerhit kann man sich die Pop-Single hingegen durchaus vorstellen. Das Potenzial zum Welthit ist demnach vorhanden. Wir sind gespannt, ob die Zusammenarbeit die hohen Erwartungen wirklich erfüllen kann.
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Am 21. August ist "WAKE UP" von JAD3D und Sänger Demitri Medina erschienen. Ein düsterer Electro-Track mit starken Vocals und einer ganz besonderen Stimmung ist hier via Careless Records an den Start gegangen. Dieser Song ist anders. Auch deshalb ist "WAKE UP" bei uns auf dem Radar aufgeploppt. Wir möchten euch diesen Song unbedingt ans Herz legen. Zuvor werfen wir aber noch einen Blick auf den Artist. Wer ist JAD3D eigentlich?
JAD3D
JAD3D ist ein ganz neuer, frischer Act. "WAKE UP" ist dementsprechend die Debüt-Single des Amerikaners, der in Chicago sein zu Hause hat. Schon in jungen Jahren begann er sich intensiv für Musik zu interessieren. Die Kombination von diversen Genres ist seine Spezialität. So verbindet JAD3D Elemente des Dubsteps mit Electro-House und siedelt das ganze im Mid-Tempo Bereich an. Sein Sound ist fett und hoch-professionell. Zusammen mit Sänger Demitri Medina ist nun "WAKE UP" erschienen. Ein Track der auffällt - im positiven Sinne. Wir haben reingehört.
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WAKE UP
Mehr als 20.000 Streams nach einer Woche sprechen für sich. Dieser Song gefällt den Leuten. Er beginnt direkt mit den Vocals, die schnell an 80er Jahre Glamrock-Songs erinnern, aber perfekt zum mächtigen und kraftvollen Instrumental passen. Wenn nach ca. einer Minute das Drumming einsetzt und die Bassline für Druck sorgt, ist kein Halten mehr. "WAKE UP" lässt dich aus dem tiefsten Schlaf erwachen. Garantiert! Wenngleich der Text auf mehreren Ebene funktioniert. Es gibt viele verschiedene Arten, den Text zu interpretieren. Manchmal fühlt sich das dunkle und introspektive Gefühl des Songs so an, als spräche man mit einem Drogenabhängigen, der an die Tür des Todes klopft. Es kann aber auch als Neuanfang gedeutet werden, wenn eine Person direkt am Abgrund stand und gerettet wurde. Die Musik transportiert jedenfalls alle diese Gefühle extrem gut. Ein starker Track!
Fazit: "WAKE UP" ist düster und mystisch. Voller Energie. Motivierend. Die Lyrics stehen im Mittelpunkt. Aber auch der Sound kann durch seine Innovation überzeugen. Hier treffen zahlreiche Genre aufeinander. Ab sofort haben wir ein Auge auf JAD3D geworfen. Hier schlummert ein großes Talent.
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Slap Rap – erwartet uns ein neuer Trend? – Wie Capital Bra, Fero47, VIZE und Keanu Silva eine neue musikalische Ära aus Deutschrap und Slap Beat prägen könnten.
Letzten Freitag veröffentlichten die deutschen Chart-Durchstarter VIZE ihre zweite Zusammenarbeit mit dem aktuell erfolgreichsten Deutschrapper überhaupt – Capital Bra. Unter seinem Pseudonym "Joker Bra" erschien die gemeinsame Single "Paradise". Auch der aufstrebende deutsche Future House Künstler Keanu Silva veröffentlichte am vergangenen Freitag seine neue Single "Heute Nacht" in Zusammenarbeit mit Rapper Fero47. Ob das ganze ein großer Zufall ist oder doch der Anfang eines neuen Trends sein könnte, möchten wir euch in diesem Artikel beantworten.
EDM-Anhänger vs. Rap-Fans
Zuerst einmal möchten wir besprechen, warum eine Zusammenarbeit zwischen Rappern und EDM-Künstlern so besonders ist. Das Ganze liegt an den immer wieder aneinander ratenden Fangruppen der beiden Musikgenres. In den meisten Fällen können sich fanatische Deutschrap-Anhänger und EDM-Fans nicht ausstehen und ziehen über das jeweilige andere Genre her. Während Deutschrap nur für asoziale Schulabbrecher sei, ist EDM - von der anderen Seite betrachtet - nur "billige Techno-Mukke für Druffis". Schon in den letzten Jahren, als Deutschrap-Acts auf mehrheitlich elektronisch orientierten Festivals announcet wurden, hagelten schnell regelrechte Shitstorms auf die Festivalbetreiber nieder. Jedoch lässt sich nicht bestreiten, dass Deutschrap - was Streamzahlen angeht - die aktuelle Nummer 1 in der Jugendkultur darstellt.
Wenn also deutsche Rap-Künstler und elektronische Dance-Produzenten zusammenarbeiten, kann es schnell mal zu Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen kommen. Gerade bei der eingefleischten EDM-Community sind Deutschrapper wegen ihren oftmals provokanten und in Teilen diskriminierenden Texten sehr negativ angesehen.
Warum die genreübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Künstler aber auch positive Effekte haben könnte und zu einer Versöhnung der Fangruppen führen könnte, erzählen wir euch im Folgenden.
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Die Wurzeln liegen in den 90ern
Denn eine Verschmelzung von Rap und elektronischer Musik liegt gar nicht mal so fern wie man zuerst denken mag. Schon in den 90er-Jahren war die Kombination aus Rap-Parts und elektronischem Instrumental sehr angesagt. Bekannte Beispiele sind unteranderem DJ Bobo, SNAP! oder Captain Jack. Aber auch in den frühen 2010ern treffen Rap und elektronische Musik aufeinander. Mit weltweit bekannten Künstlern wie Flo Rida, Pitbull oder auch dem russischen Rapper Timati entstehen in dieser Zeit die größten Dance-Hits des Jahrzehnts. Darunter zählen "Welcome To St. Tropez", "She Makes Me Go" oder "Wild Ones". Das Jahr 2020 könnte somit eine Reunion aus Rap und elektronischem Dance-Beat einläuten.
VIZE & Capital Bra als Vorreiter für Slap Rap
Die Vorreiter dafür im deutschsprachigen Raum könnten niemand geringeres als die Chart-Durchstarter von VIZE und Deutschrap-Star Capital Bra sein. Ihre erste Zusammenarbeit "Baby", welche Capital Bra unter seinem Zweitprojekt "Joker Bra" veröffentlichte, startete Anfang dieses Jahres so richtig durch und erreichte in kürzester Zeit die Nummer 1 Single-Charts. Wenn der erfolgreichste deutsche Rapper – mit 21 Nummer-Eins-Hits – und das aktuell angesagteste deutsche Dance-Duo aufeinandertreffen, ist der Erfolg nahezu vorprogrammiert. Nun folgte ihre zweite gemeinsame Single "Paradise", welche zusammen mit Sängerin Leony entstand und auf Kontor Records veröffentlicht wurde. Zur kompletten Trackvorstellung geht es -> hier.
Nahezu gleichzeitig veröffentlichte der deutsche Future House Künstler Keanu Silva seine Kollaboration mit Deutschrap-Durchstarter Fero47. Die Trackvorstellung zu "Heute Nacht" findet ihr -> hier. Auch dieser Track kann mit einem rhythmischen Dance-Beat und eingängigen Vocals überzeugen.
Sowohl bei "Paradise" mit Capital Bra als auch bei "Heute Nacht" mit Fero47 sind die "Rap-Parts" eher gesanglicher Natur. Weshalb man darauf schließen kann, dass die Künstler mit den Songs ein möglichst breites Publikum erreichen möchten. Sowohl Deutschrap-Fans als auch eingefleischte EDM-Anhänger werden deshalb mit einem Kompromiss aus tanzbaren Slap-/ Future House Beat und gesanglichem Rap-Part der Deutschrap-Künstler abgetan. Ob dies nun die zwei Lager vereinen kann oder doch eher auf eine massentaugliche Zwischengruppe abzielt, lässt sich nur erahnen. Was jedoch die EDM-Fans einigermaßen beschwichtigen sollte ist, dass auf provokante Textzeilen meist verzichtet wird.
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Gaullin, Dynoro & Co.
Auch international zeigt sich ein Trend, welcher die Genres von Rap und Slap House verschmelzen lässt. Bekannte Vertreter sind neben "In My Mind"-Künstler Dynoro auch Imanbek oder Gaullin. Letzterer veröffentlichte mit "Fly" am 21. August eine ebensolche Verschmelzung zwischen Rap und Slap House Beat.
Fazit: Die Kollaborationen zwischen Rap-Künstlern und Dance-Projekten sind sicherlich keine Einzelfälle, sondern werden wir in Zukunft noch öfter zu hören bekommen. Die Entwicklung zeigt uns einen klaren Trend. Ob mit Tracks wie "Paradise" oder "Heute Nacht" sowohl Rapfans als auch EDM-Anhänger befriedigt werden können, bleibt dabei offen. Dennoch bietet die Verschmelzung unterschiedlicher musikalischer Projekte immer eine Chance und könnte gerade im "Mainstream" einen großen Anklang finden. Für alle die auf kontroverse Deutschraplines verzichten können und stattdessen auf sommerlichen Slap House mit eingängiger Vocalline stehen, haben wir noch unseren Redaktionstipp parat: Svniivan mit 120 Grad.
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Über den türkischen Newcomer itscanturan, haben wir bereits im März mit seiner Bass House-Single “Dat Way“ berichtet. Seitdem war der Prozent und DJ sehr fleißig und hat mit “Truth & Lies“ sogar eine Veröffentlichung gehabt, die man ohne Corona auf diversen Festivals hätte hören können. Nun hat itscanturan sich mit “Frontin‘“ zurückgemeldet und möchte an den Vorgänger anknüpfen. Warum die Nummer dazu auch das Potenzial hat, erfahrt ihr hier im Artikel.
itscanturan
Can Turan kommt aus der türkischen Metropole Istanbul. Sein Artistname setzt sich aus seinem Vor- und Nachname zusammen. Die Veröffentlichung seiner Debütsingle ist noch nicht mal ein Jahr her. Anfang diesen Jahres konnte sich itscanturan dann erstmalig einen Namen machen, denn sein Release “What You Want“ erreichte gleich im ersten Monat an die 30.000 Streams. Jetzt, ein halbes Jahr später, wurde bereits der Meilenstein von 50.000 Streams geknackt. Musikalisch stecken die meisten seiner Veröffentlichungen zwischen groovigen Deep House, Bass House und Tech House, er macht aber auch Produktionen die in den Trap/Future Bass-Bereich gehen. Neben seinem Job als DJ und Produzent ist itscanturan auch Eigentümer von rfrnce, einem Label und Blog (Auf Türkisch), der sich mit Musikpromotion beschäftigt.
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Frontin‘
Wer die bisherigen Releases von itscanturan kennen sollte, der erkennt auch bei seiner neuen Single “Frontin‘“ sofort sein Handwerk heraus. “Frontin‘“ ist eine groovige Tech House-Nummer, die vom Sound her am ehesten an “What You Want“, dem bisher größte Hit des Istanbulers, herankommt. Gerade für Fans von Tech House-Größen wie Fisher sollte die Single interessant sein, denn neben seinem eigenen Sound hat itscanturan bei “Frontin‘“ auch typische Merkmale für eine Tech House-Single, wie die tiefgepitchten Vocals, die allerdings nur selten auftauchen und nicht im Vordergrund des Tracks stehen oder die typische Break-Clap, die vor einsetzen des Drops exponentiell schneller wird verwendet. In den Übergängen schmücken außerdem Acid-Synths die Single. Erscheinen ist “Frontin‘“ über itscanturans Label “rfrnce“.
Fazit: Wer auf den Sound von Fisher und Co. steht, der sollte auch unbedingt bei “Frontin‘“ vom türkischen Newcomer-DJ itscanturan rein hören, der wieder einmal Eindrucksvoll seinen Produktionsskills bewiesen hat. In unseren Augen ist “Frontin‘“ ein toller Tech House-Track, der allerdings durch seine Genreoffenheit alles andere als langweilig klingt.
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"Skank In The Rave" von Darren Styles & Stonebank.
Booom!!! Nach einer gefühlsbetonten „Neon Hearts“ gibt es schon wieder die nächste Nummer aus dem Hause Styles. Dieses Mal wieder Toolmäßig und brachial. Schnallt euch an!!!
Darren Styles
Viel braucht man über den 45 jährigen Darren Styles (bürgerl. Name Darren James Mew) in Sachen UK/Happy Hardcore ja bald nicht mehr schreiben. Neu ist, dass das aktuelle Release auf W&W´s Label „Rave Culture“ läuft. Mit dem am 17. Dezember 1990 in Birmingham geborenen Briten (Michael; Vorname) Stonebank dürfte es da schon etwas anders aussehen, auch wenn es nicht die erste Zusammenarbeit der beiden ist. Im Januar 2018 veröffentlichten sie zusammen mit Sängerin EMEL (Stonebank´s Frau) die „Sky Is Falling“ die auf dem kanadischen Label Monstercat erschien, welches Stonebank´s Hauslabel, auf dem er sonst ausschließlich released, ist. Am 28. April 2014 brachte er dort schon seine Debütsingle „Eagle Eyes“ (feat. EMEL) raus. Nunmehr sind es mittlerweile mit der im Juni veröffentlichten „Coming On Strong“ (feat. EMEL) 38 Releases.
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Skank In The Rave
Ein spoken Break führt in die „Skank In The Rave“ und lässt da schon, wenn man das Release-Schema von Darren Styles kennt, erahnen in welche Richtung es geht. Mit einem early Hardstyle Main-Sound, der an alte Showtek Tracks erinnert, geht es schnörkellos mit dem ersten Drop in die Vollen. Anschließend eine kurze Bridge und ein nochmals ein kurzes Break. Wer jetzt den zweiten Drop erwarten muss sich noch ein wenig gedulden, denn erstmal wird noch richtig Alarmmit einer kurzen Bassline gemacht. Auch der mir vorliegende Extended Mix ist, wie mittlerweile viele Trax dieses Genres in dieser Machart, mit 2.51 Min. kurz gehalten.
Fazit: Mit der „Sky Is Falling“ hatten die beiden Briten eine eher leichte Nummer am Start, die gar etwas Trancy rüberkam. „Skank In The Rave“ steht nun im kompletten Kontrast dazu!!! Der Track schiebt sowas von nach vorne, dass er als erster Track überhaupt auf dem Label „Rave Culture“ dem Namen gerecht wird. Mit seinen Oldskool-Sounds und seinem kompromisslosen Arrengement lässt er jedes Raver-Herz höher schlagen. Kein Kommerz-Wischi-Waschi! Auch mit seinen für UK-Hardcore relativ langsamen 160 BPM ist er schnell genug um richtig Alarm zu machen. Wenn irgendwann mal wieder Großveranstaltungen/Raves zugelassen sind, wird dieser Track das Stage zum Beben bringen. Deshalb gibt es von mir für dieses Brett 4,5 von 5 Smileys. PS: zieht euch das Video rein. That´s Rave!!!
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The 25-year-old German producer started out as a young kid as drummer. Later he developed a passion for electronic music. During his studies at the University of Paderborn he produces music not only for himself but also for other artists worldwide. His music can be found on all major labels around the world. Mostly working as co-producer, he occasionally releases his own music under his artist name Leonail. He does not commit himself to a certain genre, instead he tries to be as versatile as possible.
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"Melted Sugar" von Calmani & Grey - neu in der DJ-Promo!
With "Melted Sugar" Calmani & Grey take a journey back in time to their early youth. Disco sound of the 80s combined with modern sounds. The icing on the cake is a song that gets under your skin and stays in your ear. "Melted Sugar" differs clearly from other tracks of the duo and is a bow to the great sound of the 80s. A release out of passion for Calmani & Grey.
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Ja, richtig gelesen. Bei Kid Alina handelt es sich doch tatsächlich um ein gerade mal zehnjähriges Mädchen aus Baden-Württemberg. Mit „Now or Never“ ist gerade bereits ihre 2. offizielle Single erschienen, dieses Mal in Zusammenarbeit mit DJ Ey DoubleU. Bevor wir uns jedoch genauer mit dem Song beschäftigen, möchten wir euch zunächst noch mehr über die steile, wenn auch etwas befremdlich wirkende Karriere der kleinen Alina berichten.
Kid Alina
Alina Welsch stammt aus der Nähe von Stuttgart und dürfte in ihrer Heimat wohl gerade in aller Munde sein. Ihre Eltern sind die Stammbesetzung einer Partyband namens Die Lollies, sodass Alina schon von klein auf viel mit der Musik in Berührung kam. Doch offenbar waren ihr die gemeinsamen Auftritte noch nicht genug, sodass Vater Andi Welsch seiner Tochter kurzerhand einen Pop-Song schrieb. Dieser wurde an den weltbekannten Stuttgarter DJ Alex Schulz geschickt, welcher schwer beeindruckt war und den Song schließlich ausproduzierte. „My Heart Is Your Heart“ schafft es auf hunderttausende Streams und lief bereits international im Radio. Alex Schulz und Alina haben den Song sogar schon gemeinsam bei einem kleinen Live-Auftritt performt, worüber auch der SWR berichtete.
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Now or Never
Mit „Now or Never“ erscheint nun also ein Follow-Up zu dieser kleinen Hit-Single. Erneut zeigt die talentierte Alina hier, was in ihr steckt und überzeugt mit einer tollen Gesangsperformance. Wie auch schon bei „My Heart Is Your Heart“ wurde beim Instrumental auf verspielte Melodien und knackige Slap-House-Beats gesetzt. Während ein elegantes Klavier und die Genre-typischen, dröhnenden Reese-Bässe die Single einleiten, übernehmen im Chorus die druckvollen Drums und eine dynamische Bassline. Genre-Fans kommen da auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Fazit: Ob einem „Now or Never“ nun gefällt, ist letztendlich Geschmackssache. Schon Blasterjaxx kombinierten auf ihrem aktuellen Album „Perspective“ eine Kinderstimme mit EDM – ein wachsender Trend also? Abschließend bleibt uns hier nur noch zu sagen, dass Kid Alina hoffentlich ihren Spaß am Musikmachen hat und frei bleibt von jeglichem Druck oder steigenden Erwartungen.
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Die beliebtesten Bigroom-Artists hat Beatport aller Zeiten gekürt.
Viele EDM-Fans haben mit Bigroom-Tracks mittlerweile abgeschlossen und sprechen von einem „toten“ Genre. In der Tat werden die Bigroom-Releases und Artists, die für den Festival-Sound von 2012-2014 stehen, weniger, aber das Genre besitzt auch im Jahr 2020 noch eine riesige Fanbase. Mit Dimitri Vegas & Like Mike oder Blasterjaxx gibt es sogar vereinzelt noch Artists mit regelmäßigen Bigroom-Releases, doch man kann durchaus die Frage stellen, welche Artists in der Geschichte des Bigroom die beliebtesten Genre-Vertreter waren. Das Portal „BeatStats“ liefert die Antwort. Die Rangliste basiert dabei auf den Chart-Platzierungen in den Beatport-Charts. Wir zeigen euch heute die Top 10.
Top 10: Beliebteste Bigroom-Artists aller Zeiten
Beim Lesen der Überschrift wird sich ein Großteil schon gedacht haben, welcher Act auf dem ersten Platz gelandet ist. Natürlich sind es die belgischen Brüder Dimitri Vegas & Like Mike, die vor allen Dingen durch die Vielzahl an Bigroom-Releases Punkte sammeln konnten. Denkt man an Tracks wie “The Hum“, “Mammoth“ oder “Ocarina“ zurück, kann man aber definitiv von einem verdienten Platz 1 sprechen. Die Tracks haben das Bigroom-Genre geprägt. Mittlerweile machen DV & LM für Festivals größtenteils noch Neuauflagen von bekannten Songs aus den 80ern, 90ern und 00ern.
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Knapp dahinter kommt Hardwell. Der Niederländer, der seine DJ-Karriere auf Eis gelegt hat, hat das Genre vor allem in den Anfangszeiten mitgestaltet. Sein Durchbruchsong “Call Me A Spaceman“ war einer der ersten Mega-Hits im Bigroom-Bereich. Ähnliches gilt für Martin Garrix. Bei ihm war es der Track “Animals“, der nicht nur die Karriere in Schwung gebracht, sondern auch das Genre verändert hat. Die Top 5 vollenden die beiden DJ-Duos W&W und Blasterjaxx, die jahrelang für den klassischen Festival-Sound standen. W&W machen das mittlerweile nur noch selten. Blasterjaxx stehen auch heute noch für den Sound, wobei die Hochzeiten schon lange hinter ihnen liegen.
Im zweiten Teil der Top 10 befinden sich die Namen Nicky Romero, KSHMR und Armin van Buuren. Die drei EDM-Stars fühlen sich allesamt eher im Progressive-House-Bereich Zuhause, doch hatten in der Vergangenheit auch eine Menge Bigroom-Hits. KSHMR machte zum Beispiel “Burn“, “Karate“ und “Power“. Armin van Buuren stürmte mit “If It Ain’t Dutch“ oder “Repeat After Me“ die Festival-Bühnen. Die letzten Plätze der Top 10 belegen Tiësto und Steve Aoki. Bei ihnen handelt es sich ebenfalls nicht um reine Bigroom-Artists, doch zu den Hochzeiten des Genres waren die beiden DJs voll involviert.
1. Dimitri Vegas & Like Mike 2. Hardwell 3. Martin Garrix 4. W&W 5. Blasterjaxx 6. Nicky Romero 7. KSHMR 8. Armin van Buuren 9. Tiësto 10. Steve Aoki
Wie fast jeder DJ hatte auch Nicky Romero einen Track, dessen Erfolg ihn zum Durchbruch verhalf. In seinem Fall geht es um den Song “Toulouse“ aus dem Jahr 2012. Der Electro-House-Track gehört zu den kultigsten EDM-Tracks der 2010er-Jahre und wird noch heute für seinen unvergleichbaren Style geliebt. Auch Nicky Romero hat die enorme Beliebtheit des Songs wahrgenommen und kürzlich beschlossen, eine “Toulouse“-Version für das Jahr 2020 zu produzieren. Das Ergebnis erschien am 21. August auf Spinnin‘ Records, die noch aus damaligen Zeiten die Rechte an dem Track haben.
Toulouse – 2020er-Version behält die Energie des Originals bei
Die Original-Version aus dem Jahr 2012 bestach vor allen Dingen mit der eingängigen Melodie und dem außergewöhnlichen Sound-Design. Der leicht aggressive Touch der Electro-House-Sounds im Drop verzaubert die Fans von Nicky Romero bis heute. Bei der neuen Version geht der Progressive-House-Produzent einen anderen Weg. Der Aufbau und die Melodie wurden zwar beibehalten, doch das Sound-Design wurde hörbar modernisiert. In den Strophen erinnert der Sound an Streicher. In Kombination mit der ikonischen Melodie haben diese Parts eine epische Wirkung hat.
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Zum Drop hin legt sich diese Atmosphäre jedoch etwas. Der Sound des Drops wird durch das Build-Up langsam aufgebaut. Sobald der Drop erklingt sind nur noch einige Strukturen des Originals zu hören. Der Sound geht dabei in eine melodische Future-Rave-Richtung, sodass der Sound der ursprünglichen Version nur noch in Teilen wiederzuerkennen ist. Trotz der Veränderung des Sound-Designs bleibt die Energie, die “Toulouse“ grundsätzlich ausstrahlt, bestehen.
Fazit: Die 2020er-Version von “Toulouse“ kommt natürlich nicht an das Original heran, doch mit der Absicht hat Nicky Romero der Track wahrscheinlich auch nicht aufgenommen. Das Release ist lediglich eine moderne Interpretation des EDM-Klassikers mit neuem Sound-Design. In den Strophen funktioniert das auch recht gut, doch im Drop ist das Original kaum noch wiederzuerkennen. Da sieht man, dass das Interpretationspotential der Originalmelodie doch etwas eingeschränkt ist. Viele Fans feiern diese enorme Stilveränderung. Wir bleiben lieber beim Original, aber halten die neue Version dennoch für ein spannendes Release.
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"Tick Tock" von Clean Bandit & Mabel feat. 24kGoldn.
Wenn man an Clean Bandit denkt, haben aufmerksame Musik-Hörer sofort den unverkennbaren Dance-Pop-Sound der Gruppe im Kopf. In letzter Zeit ist es um das Trio etwas ruhig geworden. In diesem Jahr erschienen bislang nur Remixe von Clean Bandit. Jetzt meldet sich die Gruppe jedoch mit einer vielversprechenden, neuen Single zurück. Der Song hört auf den Namen “Tick Tock“ und erschien als gemeinsame Single mit Mabel und 24kGoldn am 21. August auf Warner Music.
Tick Tock – eingängige Vocals mit starkem Instrumental
Mit Hit-Singles wie “Rather Be“, “Symphony“ oder “Rockabye“ haben Clean Bandit einen einzigartigen Pop-Sound erschaffen, den es in der Musikbranche selten gibt. Das Trio verbindet Instrumente der klassischen Musik mit modernen Electro-Sounds. Grace Chatto spielt Cello, Luka Patterson übernimmt das Schlagzeug und Jack Patterson ist für das Saxophon verantwortlich. So hat jedes Mitglied seine eigene Aufgabe. All diese Instrumente sind dann auch in den Produktionen von Clean Bandit wiederzufinden und werden bei Live-Auftritten der Gruppe gespielt. Das gibt ist heutzutage noch selten.
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Für den Gesang hat das Trio die Sängerin Mabel engagiert, dessen Stimme man noch von dem Überraschungshit “Don’t Call Me Up“ kennt. Während der Gesang in den Strophen noch allein von Instrumenten begleitet wird, stößt im Refrain ein modernes Instrumental hinzu. Die Hookline um den Titel “Tick Tock“ bleibt sofort im Ohr und bietet reichlich Potential, um auf der gleichnamigen Plattform TikTok durchzustarten. Im zweiten Teil des Refrains spielt auch noch das Cello, mit dem die Gruppe bekannt geworden ist. Danach folgt noch ein Part von Rapper 24kGoldn, der recht kurzgehalten ist, aber in die gesamte Produktion gut hereinpasst.
Fazit: Die neue Single “Tick Tock“ von Clean Bandit, Mabel und 24kGoldn ist ein heißer Anwärter auf einen internationalen Spätsommerhit. Die britische Gruppe beweist einmal mehr, dass ihr Konzept mit den klassischen Instrumenten und modernen Dance-Beats funktioniert. Mit Mabel wurde die perfekte Sängerin und mit 24kGoldn eine gute Verstärkung verpflichtet. Im Sommer hätte der Song vielleicht noch mehr gezündet, aber auch jetzt können wir uns den Song in den Radios gut vorstellen. Da bahnt sich der nächste große Hit von Clean Bandit an!
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Früher haben sich die Releases in der EDM-Szene auf einige wenige Labels aufgeteilt. Vor allem das niederländische Label Spinnin’ Records war für hochwertige EDM-Veröffentlichungen mit Hitpotenzial bekannt und hatte quasi jeden namhaften DJ unter Vertrag. Im Laufe der Zeit ist jedoch der ein oder andere DJ schneller gewachsen als das zugehörige Label, weshalb viele Produzenten auf die Idee kamen, ihr eigenes Label zu gründen. Zu ihren Anfangszeiten handelte es sich bei vielen dieser Labels noch um Sublabels, aber mittlerweile sind immer mehr Labels unabhängig geworden. Bei einer solchen Vielzahl an Labels kann man als Fan den Überblick schnell verlieren, deshalb haben wir euch eine Übersicht der Labels der Star-DJs erstellt. Wir erzählen euch die Entstehungsgeschichte, informieren euch über die größten Releases und listen die wichtigsten Artists auf. In unserem ersten Teil sind EDM-Stars wie Martin Garrix, Don Diablo und Afrojack dabei.
Martin Garrix: STMPD RCRDS
Wir beginnen mit dem Label der ehemaligen Nummer 1 des jährlichen DJ-Mag-Rankings. Martin Garrix war die ersten Jahre seiner Karriere bei Spinnin‘ Records unter Vertrag. Dort schaffte er mit “Animals“ in jungem Alter seinen Durchbruch. Doch im Jahr 2015 krachte es zwischen dem Label und ihm. Garrix trennte sich von Spinnin‘ und dem zugehörigen Management MusicAllStars und leitete einen komplizierten Rechtsstreit ein, den wir an dieser Stelle nicht weiter ausführen wollen. Weil er sich kein neues Label suchen wollte, beschloss der “Animals“-Interpret, ein eigenes Label ohne die Unterstützung eines großen Labels zu gründen. Der Schritt war zwar gewagt, doch stellte sich als klug heraus.
Im März 2016 ging das Label unter dem Namen „STMPD RCRDS“ an den Start. Der Name spielt auf die Briefmarken-Firma seines Vaters an (Englisch: stamp -> Briefmarke). Wie es in der Szene üblich ist, kam das erste Release vom Labelboss höchstpersönlich. Zusammen mit den Sängern John Martin und Michel Zitron veröffentlichte er am 11. März 2016 die Progressive-House-Hymne “Now That I’ve Found You“, die zu einem vollen Erfolg heranwuchs. Damit steigerte Garrix den Hype um das neue Label, weil der Track auf der Instrumental-ID “Don’t Crack Under Pressure“ basierte, die von den Fans schon seit Jahren ersehnt wurde. Bis heute ist die Debütsingle das erfolgreichste Release auf dem gesamten Label. Im Anschluss an das Ultra Music Festival Miami wurde außerdem eine Label-Party zum Start der Plattenfirma organisiert. In den ersten vier Jahren nach der Einführung veröffentlichte das Label Musik in völlig unterschiedlichen Bereichen. Man kann aber festhalten, dass die Releases ausnahmslos in die Sets von Martin Garrix passen. Von Electro House über Progressive House bis hin zu Future Bass hört man auf STMPD RCRDS sämtliche Genres.
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Armin van Buuren: Armada Music
Das zweite Label unserer Übersicht stammt von der niederländischen Trance-Ikone Armin van Buuren und ist seit 2003 aktiv. Neben ihm sind auch Maykel Piron und David Lewis Mitbegründer von Armada Music. Seit der Gründung hat sich jedoch einiges verändert und das Label ist extrem gewachsen. Bei der Gründung vor knapp 17 Jahren brachte Star-Produzent van Buuren sofort zwei Labels mit in die Label-Familie ein, an dessen Gründung er zuvor schon beteiligt war. In Anschluss an diese Eingliederungen folgten jedoch viele weitere Eingliederungen sowie Gründungen von Sublabels. Heute zählt Armada Music 30 Sublabels, von denen einige weitere Sublabels haben. Insgesamt gibt es auf diesen über 2600 bestätigte Releases auf Armada und den Sublabels. Zu den bekanntesten Sublabels von Armada Music zählen definitiv A State of Trance und Armind, die beide von Armin van Buuren höchstpersönlich gegründet wurden.
Aber auch andere Weltstars aus der EDM-Branche haben bei Armada ihre Finger im Spiel. Das niederländische Duo W&W gründete 2012 das Sublabel Mainstage Music, das mittlerweile jedoch nicht mehr aktiv ist. Aber auch ihr neues Label Rave Culture, auf das wir gleich noch einmal genauer zu sprechen kommen, gehört zu Armada Music. Zwischenzeitlich fusionierte van Buurens Armada auch mit Paul van Dyks Label Vandit Records. Diese Zusammenarbeit endete 2013 nach drei Jahren jedoch wieder. Zu den größten Erfolgen des Labels zählt die mehrfache Auszeichnung zum Best Global Dance Label bei den International Dance Music Awards und zahlreiche gewonnene Preise eigener Künstler. Der Name des Trance- und House-Labels setzt sich übrigens aus den jeweils ersten zwei Buchstaben der drei Vornamen der Gründer zusammen: Armin, Maykel und David.
Artists: Aly & Fila, Andrew Bennett, Andy Moor, Mike Koglin, Anita Kelsey, Arnej, Cerf, Mitiska & Jaren, Chicane, Dash Berlin, Loud Luxury, W&W…
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Tiësto: Musical Freedom Records
Ein Label, das auch schon sehr lange aktiv ist, ist das niederländische Record-Label Musical Freedom. Es feiert im letzten Jahr zehnjähriges Jubiläum, nachdem der ikonische Dutch-DJ Tiësto das Label im August 2009 gründete. Zuvor hatte er sich Black Hole Recordings getrennt, weil er sich musikalisch umorientieren wollte. Mit der Labelgründung begann sozusagen ein neuer Karriereabschnitt für den Niederländer. Anstelle von Trance produzierte Tiësto seither Progressive- und Electro House. Anfangs wurde es weltweit von der PIAS Entertainment Group und in den Vereinigten Staaten von Ultra Records vertrieben. Seit dem Jahr 2014 gehört Musical Freedom Records zu PM:AM Recordings und Spinnin‘ Records. Man kann es demnach als Sublabel von Spinnin‘ Records bezeichnen.
Das erste Release auf Musical Freedom war “Maximal Crazy“ als Solo-Single von Tiësto. In den letzten zehn Jahren erschien jede House-Single des ehemaligen Trance-Produzenten auf seinem eigenen Label. Die Artists haben sich mit den Jahren extrem gewandelt. In den ersten Jahren kamen sogar unbekannte Releases von Dimitri Vegas & Like Mike auf dem Label, die damals noch Newcomer waren. Die Hochzeiten des Bigroom-Genres waren gleichzeitig die Hochzeiten von Musical Freedom. Es erfolgten Releases von bekannten Bigroom-Artists wie Bassjackers, DVBBS und Firebeatz. Man könnte unzählige Musical-Freedom-Tracks nennen, die das Festival-Genre massiv geprägt haben. Die bekanntesten Tracks waren wohl “Calabria“ im Firebeatz-Remix und “Epic“ von Sandro Silva und Quintino. Heute ist Musical Freedom primär im Electro-House-Bereich unterwegs. Kürzlich erschien beispielsweise eine Label-Compilation namens “Musical Freedom Unlimited“, die beweist wie vielseitig der Sound des Labels geworden ist.
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Hardwell: Revealed Music
Der vierte DJ in unserer Liste, der sein eigenes Label gegründet hat, ist Hardwell. Seit 2010 betreibt er sein eigenes Label Revealed Recordings, auf dem in erster Linie Progressive House sowie Electro House, insbesondere Big Room und Dirty Dutch, veröffentlicht wird. In der zweiten Folge seines Podcast erklärte Robbert van de Corput alias Hardwell woher die Idee für den Namen seines eigenen Labels stammt. Laut seiner Aussage hätte ein Freund zu ihm in Anschluss an die verzweifelte Suche nach einem Label für seine Demo gesagt, dass er der Welt offenbaren müsse, wer Hardwell ist. Auf Englisch heißt das dann, Zitat: „to reveal the world, who Hardwell is“.
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Seit der Gründung vor zehn Jahren hat sich im Label jedoch einiges verändert. Dadurch, dass es meistens keine Verpflichtungen für Künstler gibt, die etwas über Revealed Music veröffentlichen, haben sich auch schon weltweitbekannte Acts wie Headhunterz, W&W und KSHMR dazu entschlossen einzelne Singles auf Revealed Recordings zu releasen. Andere Acts wie Sick Individuals, Maddix oder Kaaze standen bzw. stehen aber auch fest bei Hardwells Label unter Vertrag. Ursprünglich war es jedoch gar nicht der Plan bereits bekannten Künstlern eine Plattform zu geben, sondern viel mehr eine Art Sprungbrett für talentierte, bis dato unbekannte Musiker zu sein. Gute Beispiele hierfür sind Dannic, Dyro und Joey Dale. Insgesamt wurden von alldiesen Künstlern und vielen weiteren an die 1000 Tracks auf dem Label veröffentlicht. Einer der erfolgreichsten Songs des Labels ist definitiv Hardwells Hit “Call Me A Spaceman“, der in den letzten Jahren millionenfach gehört wurde und sich zu einem Klassiker in der EDM-Szene entwickelt hat. Seit 2018 heißt Hardwells Plattenlabel jedoch offiziell nicht mehr Revealed Recordings, sondern hört seitdem auf den Namen Revealed Music. Grund für diese Umbenennung sei laut Sebastien Lintz, dem Manager des Labels, eine Erhöhung der Funktionalität des Labels gewesen, das sich in Zukunft nicht mehr nur noch auf Songveröffentlichungen konzentrieren wolle. Im gleichen Atemzug kündigte er weitere Umbrüche für die Zukunft an, weshalb wir auf die zukünftigen Entwicklungen bei Revealed Music durchaus gespannte sein können.
Artists: ANG, Paris Blohm, Julian Calor, Dada Life, Domeno, Joey Dale, Jaggs, Kaaze, Kill the Buzz, LoaX, Loris Cimino, Maddix…
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Dimitri Vegas & Like Mike: Smash The House
Erst seit einigen Jahren unabhängig ist das Label Smash The House von den belgischen Produzenten Dimitri Vegas & Like Mike. Die Brüder gründeten das Label bereits im Jahr 2010, als sie noch am Anfang ihrer Karriere standen. Mit dem Popularitätswachstum ihres Projektes wurde auch ihr Label bekannter. Ein Jahr nach der Gründung bekamen Dimitri Vegas & Like Mike ein Angebot von Spinnin‘ Records, die Smash The House zu einem Sublabel machen wollten. Die Bigroom-Liebhaber stimmten zu. Von 2011 bis 2013 war das Label Teil der Spinnin‘-Familie. Im Sommer 2013 wechselten Dimitri Vegas & Like Mike zu Armada Music und verließen Spinnin‘ damit. Dort blieben die Musiker für vier Jahre. Im Jahr 2018 machten sie sich mit Smash The House unabhängig. Eine beachtliche Entwicklung.
Musikalisch hat sich Smash The House nicht so sehr verändert, wie viele andere Labels über die letzten zehn Jahre. Die belgischen Brüder standen schon damals für Bigroom-Sound und symbolisieren das Genre noch heute. Dementsprechende Musik erscheint auf ihrem Label. Sie hatten über die Jahre die erfolgreichsten Bigroom-Produzenten der Szene zu Gast. Bis heute erscheinen alle Bigroom-Tracks von Dimitri Vegas & Like Mike auf ihrem eigenen Label. Die kommerziell angelegten Songs der Star-DJs erscheinen meist auf einem Major-Label. Die Ausnahme bildet der Track “Hey Baby“ mit Diplo, Kid Ink und Deb’s Daugther, der tatsächlich über Smash The House veröffentlicht wurde. Auch ohne ein Major-Label entwickelte sich die Single zu einem internationalen Dance-Hit. Der Moombathon-Song sticht klar aus der Diskographie des Labels heraus, ist aber das erfolgreichste Release der vergangenen zehn Jahre.
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Skrillex: OWSLA
Als Nächstes wollen wir uns näher mit einem bei uns in Europa momentan nicht ganz so populärem Label auseinandersetzen. OWSLA ist das Plattenlabel von DJ und Produzent Skrillex, das er im Jahr 2011 gründete. Der Name bezieht sich auf Richard Adams Fantasieroman „Watership Down“, in dem anthropomorphe Kaninchen vor einer gleichnamigen Militärgruppe flüchten müssen. Hintergrundgedanke bei der Gründung war es ein EDM-Label zu gründen, das sich ziemlich intensiv mit seinen Künstlern auseinandersetzt, da viele Künstler unter anderem Skrillex selbst in der Vergangenheit mehr oder weniger große Probleme mit Plattenlabels hatten.
Angekündigt wurde das Label im August 2011 durch drei Teaser, die innerhalb von knapp zwei Wochen erschienen. In Anschluss an die Veröffentlichung Trailer, die sich alle um die Geschichte eines Jungen, der Stofftiere sammelt, drehen, wurde der Start des Labels offiziell bekanntgegeben. Seitdem sind etliche Songs auf OWSLA veröffentlicht worden. Unter diesen befinden sich Tracks von Stars wie Zedd, Jack Ü, Marshmello und natürlich auch Lieder aus dem Hause Skrillex. Das Debütrelease des Labels stammt von Porter Robinson und hört auf den Namen Spitfire. Bis heute konnte der Titel alleine auf Spotify an die zehn Millionen Streams generieren. Weitere Singles wie die Folgeerscheinungen von Zedd, Gesaffelstein und What So Not konnten an diesen Erfolg anknüpfen. Musikalisch deckt das EDM-Label eigentlich einen Großteil der EDM-Genres ab. Im Fokus stehen aber vor allem Dubstep, Trap und Electro House. Heute sind unter dem Label nur noch wenige Artists aktiv. Zu diesen gehören unter anderem Tomorrowland-Legende Salvatore Ganacci, Skrillex selbst und Troy Boi. Wir sind gespannt, ob das Label in Zukunft mal wieder aktiver wird und weitere große Artists mit Unterstützung von OWSLA Musik veröffentlichen.
Artists: Dog Blood, Josh Pan & Dylan Brady, Kill the Noise, KOAN Sound, Salvatore Ganacci, Skrillex, Star Slinger, Sub Focus, TC, Teddy Killerz, TroyBoi, Zedd
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Oliver Heldens: Heldeep Records
Ein anderes Sublabel von Spinnin‘ Records ist Heldeep Records von Oliver Heldens. Der Future-House-Pionier feierte auf Spinnin‘ Riesenerfolge. Das Label machte ihn bekannt, weshalb er noch heute Teil der Spinnin‘ Familie ist. Im Sommer 2015 gab der Niederländer aber bekannt, dass er ein Sublabel gründen wolle, auf dem nur grooviger Future House veröffentlicht wird, der perfekt in seine Sets passt. Gleichzeitig verkündete er übrigens den Start seines Alias HI-LO, der ebenfalls auf Heldeep veröffentlicht. Der Track “Renegade Master“ war auch der erste Track auf dem gesamten Label. Das Label gibt bereits seit fünf Jahren. In der Zeit hat sich das Label soundtechnisch kaum verändert. Noch immer steht Oliver Heldens für einen frischen Future-House-Sound, der auch auf seinem Label repräsentiert wird. Es ist dabei zu einem der größten Label für Future House herangereift und hat sowohl große Future-House-Artists wie Moguai, Sagan und Daddy’s Groove als auch kleine Newcomer wie Funkin Matt, Robby East oder La Fuente unter Vertrag. Außerdem hat das Label mit „Heldeep Radio“ seinen eigenen Podcast, der vom Labelboss höchstpersönlich moderiert wird. Dort werden wöchentlich die neusten Heldeep-Tracks präsentiert. Besonders beliebt sind die EPs auf Heldeep. Alle paar Monate wird einer der besagten EPs veröffentlicht. Einen großen Überraschungshit hat das Label bisher nicht gelandet, aber die Songs von Oliver Heldens sammeln eigentlich immer eine beachtliche Anzahl an Spotify-Streams.
Artists: Vato Gonzalez, Funkin Matt, Robby East, HI-LO, Kryda, Moguai, Marc Benjamin, Firebeatz, Dannic, Sagan, Daddy’s Groove, La Fuente…
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Afrojack: Wall Recordings
Wall Recordings ist das nächste Plattenlabel auf das wir in diesem Artikel näher eingehen wollen. Das Label wurde im Dezember 2007 als Sublabel von Spinnin‘ Records gegründet und hat sich mittlerweile fest in der EDM-Szene etabliert. Gründer ist niemand Geringeres als “Take Over Control“-Interpret Afrojack, der mit seinem Label zeitgleich mehrere, verschiedene Ziele verfolgt. Zum einen möchte er mit Wall Recordings jungen, unbekannten, talentierten Künstlern eine Plattform geben, um sich weiterzuentwickeln und bekannter zu werden. Zum anderen möchte er mit seinem Label und den dort veröffentlichten Songs, die typische „Club-Marke“ widerspiegeln.
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Seit der Gründung hat das Label jedoch eine mehr oder weniger turbulente Geschichte hinter sich. Nachdem es in Anschluss an die Gründung vor mittlerweile 13 Jahren neun Jahre als Spinnin‘ Sublabel agierte, wechselte es 2017 zu Armada, wo es drei Jahre blieb. In diesem Jahr ist das Label wieder zurück zu Spinnin‘ Records gewechselt. In dieser gesamten Zeit waren beim niederländischen Label mit Sitz in Soest aber große Stars unter Vertrag. Sowohl die Bassjacker, David Guetta und Hardwell als auch Nicky Romero, Yves V und Steve Aoki haben bereits unter Wall Recordings veröffentlicht. Hinzu kommen viele weitere talentierte Künstler wie unter anderem Dyro, DubVision und andere. Musikalisch reichen die Releases von allen House-Genres bis Dance-Pop. Zu den größten Hits des Labels zählen vor allem viele Afrojack-Singles, aber auch Tracks anderer Künstler haben beachtliche Erfolge vorzuweisen.
Artists: Alvaro, Hinterhalt, Bassjackers, BROHUG, Chico Rose, David Guetta, Dimitri Vegas, D.O.D., DubVision, D-Wayne, Dyro, Eva Shaw…
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Don Diablo: Hexagon Records
Ebenfalls unabhängig ist Don Diablo mit seinem Label Hexagon Records geworden. Der Future-House-Produzent war nach Gründung im Jahr 2015 vier Jahre lang an Spinnin‘ Records gebunden. Im letzten Jahr wurde Hexagon zu einem eigenen Label. Gestartet als kleines Sublabel für Future House von Spinnin‘ Records ist Hexagon mit den Jahren zu einer echten Marke herangereift und gilt mittlerweile als die erste Station für qualitativ hochwertigen Future House. Das Label hat im Shop von Don Diablo sogar eigenen Merchandise integriert. Weil das Future-House-Genre jedoch so eine große musikalische Bandbreite zu bieten hat, hat Don Diablo mit seinem Team beschlossen, einige Sublabel von Hexagon zu gründen, die noch spezialisierten Future-House-Sound veröffentlichen. Das begann mit der Gründung von Generation Hex, einer Plattform für junge Future-House-Produzenten. Außerdem kam das Label FUTURE hinzu, das einen ganz besonderen Sound pflegt. In diesem Jahr haben darüberhinaus die Label-Artists JLV, King Arthur und Dropgun ihre eigenen Labels gegründet.
Musikalisch ist auf Hexagon Records alles rund um das Future-House-Genre vertreten. Die neusten Releases werden in jeder Woche in „Hexagon Radio“ präsentiert. Auf dem Hauptlabel ging kürzlich das 150. Release an den Start. Die anderen Labels gibt es erst seit ein paar Monaten. Es gibt einige Artists wie JVL, RetroVision, Mo Falk oder Raven & Kreyn, die schon seit Jahren Teil der Hexagon Family sind. Dazu komen noch Artists, die hin und wieder mal einen Track veröffentlichen wie Tom & Jame oder Danny Avila. Gerne veröffentlicht die niederländische Plattenfirma Compilations wie „Generation HEX“, von der es bisher elf Episoden gibt. Eine der erfolgreichsten Singles auf dem Label war der Song “Fine Day“ vom deutschen Produzenten Keanu Silva. Ansonsten setzen sich die Tracks von Don Diablo in der Szene nahezu immer durch.
Artists: JLV, Raven & Kreyn, Mo Falk, RetroVision, StadiumX, Asketa & Natan Chaim, Keanu Silva, Danny Avila, Matt Nash, MorganJ, Landis, Jordan Jay…
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Steve Aoki: Dim Mak Records
Eines der ältesten heute noch aktiven Labels eines Star-DJs ist definitiv Dim Mak Records von Steve Aoki. Musikalisch beschränkt sich das Plattenlabel im Gegensatz zu den meisten anderen Labels dieser Liste jedoch nicht auf EDM, sondern stammt ursprünglich sogar aus der Punk-Szene. Denn Aoki gründete Dim Mak Records, dessen Name an Bruce Lees Kampfkunst Dim Mak angelehnt ist, in seiner College-Wohnung an der Universität in Santa Barbara, Kalifornien. Vor der Gründung war Aoki äußerst aktiv in der lokalen Hardcore-Punk-Szene gewesen und hatte Texte geschrieben sowie Demos und Alben zum Test durchgehört. Zeitgleich begann Aoki auch Punk- und Hardcore-Partys in seiner Wohnung zu schmeißen. Hunderte von Acts spielten dadurch bei ihm in Austausch gegen einen Schlafplatz für die Nacht. Darunter Acts wie The Rapture, Jimmy Eat World und Atom & His Package. Die dadurch entstandenen engen Beziehungen zu den Künstlern waren für die folgende Entwicklung von Dim Mak Records extrem prägend. 2001 erschien die Debüt-EP von Pretty Girls Make Graves. Nachdem die EP voll einschlug verlegte Aoki den Sitz von Dim Mak nach Los Angeles, um dort die zweite Ära des Labels einzuleiten.
In der besagten zweiten Ära wich das Label vom Hardcore-Punk ab, um sich Indie-Rock zu widmen. In Anschluss an die Unterschrift der britischen Indie-Rock-Band Bloc Party, ging Dim Mak Records eine Partnerschaft mit VICE, einem Sublabel von Atlantic Records, ein. Dadurch startete Aokis Label dann endgültig durch und markierte seine erste Zusammenarbeit mit einem Major-Label. Nachdem langsam EDM an Popularität in der Gesellschaft gewann, sprang Dim Mak Records auch auf diesen Zug auf. Steve Aoki selbst gewann durch genau diesen Stil extrem an Popularität und entwickelte sich zu dem Star, der er heute ist. Zeitgleich wurde via Dim Mak Records aber auch ein Rap-Album veröffentlicht, auf dem unter anderem John Legend vertreten war. Musikalisch erscheint seitdem auf dem Label alles Mögliche. Neben dem Plattenlabel gibt es nun seit 14 Jahren auch ein gleichnamiges Modelabel von Aoki, das in enger Verbindung zum Plattenlabel steht.
Artists: Autoerotique, Atari Teenage Riot, Bloc Party, The Bloody Beetroots, Cetana, The Deadly Syndrome, Diamond Pistols, Angger Dimas, Dimitri Vegas & Like Mike, Henry Fong, Shaun Frank, Garmiani…
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Nicky Romero: Protocol Recordings
Wenn es um Progressive House geht, ist der niederländische Produzent Nicky Romero immer ganz vorne dabei. Der Musiker hat seit einigen Jahren auch ein eigenes Label, das sich jedoch nicht bloß auf Progressive House beschränkt, sondern in vielen verschiedenen Genres unterwegs ist. Es trägt den Namen Protocol Recordings und ist im Jahr 2012 auf Anhieb als eigenes Label an den Start gegangen. Seither ist Protocol fester Bestandteil der EDM-Szene und ein gutes Label für junge Produzenten, die noch keinen besonders großen Namen haben. Auf dem Label können sie den nächsten Schritt gehen. Beispiele für diese Entwicklung sind Deniz Koyu und Sultan + Shepard, die durch Releases auf Protocol an Aufmerksamkeit dazugewonnen haben. Das erfolgreichste Release auf dem Label war gleichzeitig auch die Debütsingle. Dabei handelt es sich um den Track “Like Home“ von Labelboss Nicky Romero und dem DJane-Duo NERVO. Protocol ist kein Riesenlabel wie Armada Music oder Revealed Recordings, doch definitiv eines der vielversprechendsten Labels, wenn es um innovativen und frischen Sound geht.
Artists: Deniz Koyu, Teamworx, Corey James, Thomas Gold, Futuristic Polar Bears, MR.BLACK, Marcus Santoro, Marc Benjamin, Sultan + Shepard, Maximals, Swanky Tunes, Navarra…
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W&W: Rave Culture
Als Letztes wollen wir uns mit dem niederländischen Plattenlabel Rave Culture befassen. Das Label mit Sitz in Haarlem wurde am ersten Oktober 2018 vom niederländischen DJ- und Produzenten-Duo W&W gegründet und hat damit das vorherige Label des Duos abgelöst. Die beiden haben nämlich bereits 2012 als Sublabel von Armada Music Mainstage Music ins Leben gerufen. Genauso wie Mainstage Music ist auch Rave Culture für hochwertigen Big Room bekannt. Neben etablierten Künstlern wie Blasterjaxx und Armin van Buuren waren in den letzten Jahren auch talentierte, bis dato unbekannte DJs und Produzenten für Rave Culture aktiv und versuchen das Armada-Sublabel nach wie vor als Sprungbrett zu nutzen. Rave Culture ist aber nicht nur bei Songreleases aktiv, sondern stellt auch regelmäßig Künstler für Festivals zu Verfügung, die dann für Rave Culture auflegen. Seinen Sitz hat das Label von W&W in Haarlem, aber auch in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam hat das Sublabel von Armada einen Sitz. Das Debüt-Release des Labels war übrigens “Rave Culture“, der Song ist jedoch nicht überall eindeutig als Rave-Culture-Release ausgezeichnet, weshalb es ist etwas verwirrend ist. In Anschluss an das Release kamen in den letzten beiden Jahren noch einmal 30 hinzu. Wir sind gespannt wie es mit Rave Culture in den kommenden Jahren weitergeht.
Artists: Andrew Rayel, ANG, Armin van Buuren, Bass Modulators, Blasterjaxx, Chukiess & Whackboi, Dannic, D-Block & S-too-Fan, Graham Bell, Jaxx & Vega, KEVU, Le Shuuk…
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Die meistgestreamten Songs des Sommers 2020 auf Spotify.
Der Sommer 2020 neigt sich so langsam dem Ende. Musikalisch begleiteten uns Jawsh 685 und Jason Deurulo mit ihrem Song “Savage Love (Laxed – Siren Beat)“ durch die letzten Wochen und Monate. Der Ohrwurm wurde von GfK Entertainment zum offiziellen Sommer-Hit 2020 in Deutschland gekührt. Doch neben dem Dance-Song gab es zahlreiche weitere Sommer-Tracks, die von den Nutzern auf Spotify täglich gestreamt wurden. Der Streaming-Dienst hat eine Liste der erfolgreichsten Sommer-Songs auf ihrer Plattform veröffentlicht. Wir präsentieren euch die meistgestreamten Songs des Sommers auf Spotify weltweit und auf nationaler Ebene.
Top 10: Meistgestreamte Sommer-Songs der Welt
Auf globaler Ebene hat sich der Rap-Song “ROCKSTAR“ von DaBaby und Roddy Ricch auf Platz 1 der meistgestreamten Songs platziert. Dahinter kommen mit “Blinding Lights“ von The Weeknd und “Roses“ von SAINt JHN zwei Songs, die schon vor den Sommer-Monaten bekannt waren. Nur auf Platz 4 landet Jason Derulo mit dem TikTok-Hit “Savage Love“. Über die gleiche Plattform ist Harry Styles mit dem Pop-Song “Watermelon Sugar“ erfolgreich geworden. Der Überraschungshit “death bed (coffee for your head“ von Powfu und beabadoobee ist auf Platz 6.
Lady Gaga und Ariana Grande wollten mit ihrem gemeinsamen Song “Rain On Me“ zum weltweiten Nummer-1-Sommerhit werden. Die hohen Erwartungen hat der Song mit den 80s-Vibes nicht erfüllt, aber ein großer Hit war das Lied zweifellos. Wie jedes Jahr ist Drake mit einem Sommer-Hit in der Liste. Dieses Jahr hieß der Song “Toosie Slide“ und wurde mit dem zugehörigen TikTok-Dance bekannt. Während Topic mit “Breaking Me“ in Deutschland schon früher erfolgreich war, startete der Song im Ausland erst innerhalb des Sommers durch und geht international auf Platz 9. An letzter Stelle steht noch der Song “Dance Monkey“, dessen Hype sich bis in den Sommer gezogen hat.
1. DaBaby feat. Roddy Ricch – ROCKSTAR 2. The Weeknd – Blinding Lights 3. SAINt JHN – Roses (Imanbek Remix) 4. Jawsh 685 & Jason Derulo – Savage Love (Laxed – Siren Beat) 5. Harry Styles – Watermelon Sugar 6. Powfu feat. beabadoobee – death bed (coffee for your head) 7. Lady Gaga feat. Ariana Grande – Rain On Me 8. Drake – Toosie Slide 9. Topic feat. A7S – Breaking Me 10. Tones And I – Dance Monkey
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Top 10: Meistgestreamte Sommer-Songs in Deutschland
In Deutschland war der Rap-Song “Airwaves“ von Pashanim der meistgestreamte Song des Sommers. Es war der erste große Hit des jungen Musikers. “ROCKSTAR“ von DaBaby und Roddy Ricch steht hierzulande zumindest auf Platz 2. An dritter Stelle ist mit “In meinem Benz“ wieder ein deutscher Song von AK AusserKontroller und Bonez MC gelandet, der durch Memes zusätzlich auf sich aufmerksam machte. Das Lied “Boot“ von Apache 207 war der erfolgreichste Song des Erfolgsrappers in den letzten Monaten. Erst auf Platz 5 kommt der offizielle Sommerhit “Savage Love“.
Der angesprochene Nummer-1-Rapper Apache 207 hatte mit “Fame“ und “Bläulich“ außerdem zwei enorm erfolgreiche Sommer-Songs, die die Plätze 6 und 7 belegen. Auch Deutschrapper Ufo361 schafft es in die Liste der meistgestreamten Sommer-Tracks in Deutschland. Der Rapper hatte mit “Emotions 2.0“ einen Riesenhit im Mainstream. Wie auch schon global ist The Weeknd in Deutschland mit dem Song “Blinding Lights“ vertreten, obwohl er in den Monaten vor dem Sommer auf Platz 1 war. An letzter Stelle in Deutschland stehen noch VIZE und Tom Gregory mit dem Dance-Hit “Never Let Me Down“. In Deutschland war das der beliebteste Dance-Song des Sommers.
1. Pashanim – Airwaves 2. DaBaby feat. Roddy Ricch – ROCKSTAR 3. AK AusserKontrolle x Bonez MC – In meinem Benz 4. Apache 207 – Boot 5. Jawsh 685 & Jason Derulo – Savage Love (Laxed – Siren Beat) 6. Apache 207 – Fame 7. Apache 207 – Bläulich 8. Ufo361 feat. CÉLINE – Emotions 2.0 9. The Weeknd – Blinding Lights 10. VIZE & Tom Gregory – Never Let Me Down
"Head & Heart" von Joel Corry feat. MNEK im Jack Back Remix.
Der sommerliche House-Track „Head and Heart“ von Joel Corry erhielt am 14. August 2020 einen groovigeren Anstrich in Form eines Tech-House-Remixes, den niemand Geringeres als Jack Back beisteuert. Das Original wurde zusammen mit dem Grammy-nominierten englischen Songwriter und Produzenten MNEK im Juli dieses Jahres veröffentlicht.
Joel Corry: Durchstarter aus Großbritannien
Dem englischen Produzenten Joel Corry gelang im Sommer 2019 mit seiner Single „Sorry“ erstmals der Durchbruch. Der Track war stolze zehn Wochen in den Top 10 der britischen Charts vertreten und heimste mit über 41.000 Shazam-Tags innerhalb von 24 Stunden auch den Shazam-Rekord in Großbritannien ein. Daneben veröffentlichte der Brite auch Remixe für Größen wie Stormzy, Wiley oder Aitch und unterstützte im Februar zudem Jax Jones und Sigala bei ihrer UK-Tour.
Jack Back: Underground-Alias von David Guetta
Neben Joel Corry muss sich Jack Back aber keinesfalls verstecken. Hinter dem Act steckt nämlich niemand anderes als der französische Superstar-DJ David Guetta. Mit dem Alias Jack Back veröffentlicht der Franzose seit geraumer Zeit weniger kommerzielle Tracks und Remixe und widmet sich hauptsächlich dem Tech House. Auf Guettas Album „7“, welches im September 2018 veröffentlicht wurde, maß er dem unkommerziellen Sound sogar besondere Aufmerksamkeit bei. Anstatt nur ein paar Tracks zwischen den Chart-Hits zu platzieren, spendierte die aktuelle DJ-Mag-Nummer-Drei seinem Underground-Alias ein eigenes, an das Album „7“ gekoppeltes Mixtape.
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Head and Heart (Jack Back Remix)
Anders als das Original, welches vor allem durch seinen sommerlichen und sanften House-Beat überzeugt, ist der Jack Back-Remix deutlich grooviger angesiedelt. Der Track beginnt mit der typischen und einprägsamen Hook-Melodie von MNEK. Nach einem kurzen Gesangspart wird nahtlos zum Drop übergeleitet. Dieser präsentiert sich anfangs mit Brass-Sounds und groovt dann mit einer prägnanten Bassline sowie mit im Vergleich zum Original reduzierten Vocals weiter. Die sich anschließende, aus dem Original übernommene Piano-Line leitet sofort wieder in den markanten Drop über. Ein Schema aus Strophe und Refrain ist hier eher weniger erkennbar. Dafür verleihen die Bassline in Kombination mit dem durchgehenden Beat und den reduzierten Vocals dem einstigen House-Track aber eine ganz eigene Atmosphäre, ohne dabei den Touch des Originals komplett zu verlieren.
Fazit: David Guetta alias Jack Back steuert mit seiner Interpretation zu Joel Corrys sanfter House-Nummer „Head and Heart“ einen fantastischen Tech-House-Remix bei. Die Symbiose aus griffiger Bassline und durchgehendem Beat verleihen dem Remix seine eigene Atmosphäre, ohne dass der Touch des Originals gänzlich verloren geht. Wer nach einer groovigeren Version von „Head and Heart“ sucht, sollte sich den Jack Back-Remix auf jeden Fall einmal anhören.
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"Moving Slowly" von Steyyx & Rachel Morgan Perry im VIP Edit.
Wenn sie zusammen Lieder veröffentlichen, kann man von einer ganz besonderen Magie sprechen: Die Rede ist von Steyyx und Rachel Morgan Perry. Ihre dritte Zusammenarbeit erschien am 14. August unter dem Titel “Moving Slowly“. Der melancholische Song hat neben seiner Main Version einen zweiten Mix als VIP Edit spendiert bekommen, von welchem wir von Anfang an begeistert waren. Daher möchten wir euch den Track hiermit wärmstens ans Herz legen.
Steyyx & Rachel Morgan Perry
Hinter dem Pseudonym Steyyx steckt ein 24-jähriger Musikproduzent, der gebürtig aus Lyon in Frankreich stammt. Seit letztem Jahr erscheinen regelmäßig Tracks von ihm auf gängigen Musikportalen, bei denen er seine musikalische Vielfalt offenbart – von festivaltauglichem Progressive House bis hin zu melodischen Pop- und Dance-Sounds, immer gepaart mit einprägsamen Kompositionen. Seine hochwertigen Produktionen erhalten dabei prominenten Support von Stars der Szene wie z.B. Lost Frequencies, Matoma oder Bob Sinclair. Seine Kollegin Rachel Morgan Perry stammt aus dem allseits bekannten Nashville. Die Singer-Songwriterin hat in ihrer musikalischen Laufbahn Songs für Künstler schreiben dürfen, welche inzwischen in Heavy Rotations und Charts diverser Radiosender in Amerika zu hören sind und teilte sich die Bühne mit namhaften nationalen Sängern. Nachdem Rachel und Steyyx eine gemeinsame musikalische Linie gefunden hatten, verging nicht viel Zeit, bis die erste gemeinsame Single “Naked“ erschien. Kurz darauf folgte “Naked“. Für dieses Jahr sind weitere Releases des Gespanns geplant.
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Moving Slowly (VIP Edit)
Während die beiden Vorgänger durch ihren radiotauglichen Dance Pop-Sound mit zeitgenössischen EDM-Sounds begeisterten, überraschen Steyyx und Rachel Morgan Perry bei “Moving Slowly“ durch ihre Experimentierfreudigkeit: Während die Original Version mit langen Vocal-Parts und wuchtigen Progressive House-Klängen überzeugt, bietet der VIP Edit besten Future Rave. Zu Beginn ertönen atmosphärische Pads, bis kurz darauf feinste Club-Klänge auf den Drop vorbereiten. Der stimmungsvolle Sound bringt jede Party zum Kochen, ehe zum ersten Mal die engelsgleiche Stimme von Rachel in ruhigeren Passagen zu hören ist. Sowohl die Strophen als auch der Refrain sind ein musikalischer Hochgenuss. Beim Chorus wird auch zugleich langsam der Pre-Drop eingeleitet. Der zweite Drop bringt den Song langsam zum Höhepunkt und beendet “Moving Slowly“ nach etwas weniger als vier Minuten Spielzeit.
Fazit: Mit “Moving Slowly“ beweisen Steyyx und Rachel Morgan Perry ihre Wandlungsfähigkeit, ohne dabei ihren Stil gänzlich beiseite zu lassen. Neben dem Original im Progressive-House-Gewand begeistert der VIP Edit mit zeitgenössischen Future Rave-Sounds. Rachels einzigartiger Gesang steht auch hier weiterhin im Fokus. Für Dance-Fans und DJs ein musikalischer Leckerbissen!
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"Tomboy" von Jessica Hammond im Marty Guilfoyle Remix.
Euch ist Jessica Hammond kein Begriff? Dann wird es mit ihrer neuesten Single allerhöchste Zeit: Am 14. August erschien “Tomboy“. Dessen Original Version wird fast schon zur Nebensache, da kein Geringerer als Marty Guilfoyle der ohrwurmtauglichen Nummer seinen Stempel aufdrückte und sie nun in einen waschechten Club-Banger verwandelt hat!
Jessica Hammond & Marty Guilfoyle
Die nordirische Singer-Songwriterin Jessica Hammond fing bereits mit sechs Jahren mit dem Singen an. Vier Jahre später hatte sie an der British School of Music drei Kurse als Sängerin abgeschlossen und eignete sich das Spielen von Gitarre, Saxophon, Bass und Schlagzeug an. Im Jahr 2009 gehörte sie zu den Finalisten der in England ausgestrahlten Disney Channel-Show “My Camp Rock“. Ein Jahr später gewann sie das Finale der Radio-Talentshow Young Star Search. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch als Songwriterin und Toningenieurin für andere Künstler tätig und arbeitet für die “Black Studios“. In der Vergangenheit entstanden Lieder mit einigen prominenten Songwriter-Kollegen wie z.B. Amy Wadge (Ed Sheeran) oder Ollie Jacobs (The Saturdays) Für ihre Fähigkeiten wurde Jessica Hammond unter anderem mit dem PRS Songwriting Award ausgezeichnet. Mit “Ugly“ konnte sie dieses Jahr bereits mehr als 2 Mio. Airplays in Großbritannien und Irland sammeln. Marty Guilfoyle stammt aus Dublin. Der irische DJ und Musikproduzent ist nicht nur für seine unverkennbaren Sets, sondern auch für seine zeitgemäßen Housetracks- und Remixes bekannt. Seine Single “Me & U“ konnte seit letztem Jahr fast eine Mio. Spotify-Streams erreichen.
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Tomboy (Marty Guilfoyle Remix)
Während das Original von “Tomboy“ zwischen Dance Pop und Slap House angesiedelt ist, verpasste Marty Guilfoyle dem Song clubtaugliche House-Klänge, die für so gut wie jedes DJ-Set geeignet sind. Der minimalistische und treibende Sound, der sich vor allem durch seine Basslastigkeit und Percussion auszeichnet, geht Hand in Hand mit der einprägsamen Melodie und lässt Jessica Hammonds einzigartige Stimme weiterhin im Fokus stehen. Statt einen Drop zu verwenden, verwertet Marty die Vocals im vollen Umfang und erhält damit den Charakter von “Tomboy“. Nach einer letzten Refrain-Wiederholung endet der Remix nach knapp drei Minuten auf seinem Höhepunkt.
Fazit: Mit seiner Version zu “Tomboy“ von Jessica Hammond ist Marty Guilfoyle ein erstklassiger Remix gelungen, die für jeden EDM-Fan und DJ von Interesse sein dürfte. Auch im pumpenden House-Gewand bleibt der Song unverkennbar. Mit Marty Guilfoyles partytauglicher Variante hat der hitverdächtige Track noch bessere Chancen, bald überall zu ertönen. Eine heiße Empfehlung von unserer Seite!
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"Heaven On My Mind" von Becky Hill & Sigala im Vintage Culture & Fancy Inc. Remix.
Für Becky Hill geht dieses Jahr so weiter, wie die Letzten aufgehört haben. Mit “Better Off Without You“ (feat. Shift K3Y) hat sie bereits den ersten Hit in diesem Jahr landen können. Mit “Heaven On My Mind“, gemeinsam mit Sigala ist die 26-jährige Britin gerade auf dem Weg, ähnliche Erfolge zu erlangen. Nun gibt es die Single noch in einer weiteren Version, nämlich in der von Vintage Culture und Fancy Inc. Was den Remix vom Original unterscheidet, erfahrt ihr hier im Artikel.
Die Interpreten
Becky Hill schaffte ihren Durchbruch 2014 als Gastsängerin vom Oliver Heldens-Hit “Gecko (Overdrive)“. Seitdem konnte sie 10 Gold- und 10 Platin-Auszeichnungen für ihre Singles erhalten, einen Großteil davon in ihrem Heimatland Großbritannien. Am erfolgreichsten war jedoch ihre Zusammenarbeit aus dem letzten Jahr “Lose Control“ mit Meduza. Die Single wurde in 9 Ländern mit Gold oder Platin ausgezeichnet. Auch mit Sigala zusammen landete sie schon einen Hit. “Wish You Well“ ist ihre zweithöchste Chartplatzierung nach “Gecko (Overdrive)“.
Vintage Culture konnte in seinem Heimatland Brasilien ähnliche Erfolge feiern wie Becky Hill in Europa. Insgesamt erhielt er bisher elfmal Platin, einmal Gold und einmal Diamant auf seine Singles. Letztes Jahr chartete “In The Dark“, das gemeinsam mit Fancy Inc. aufgenommen wurde, die ebenfalls am Remix zu “Heaven On My Mind“ beteiligt sind, sogar auf Platz 1 der Billboard Dance in den USA. Aktuell läuft vor allem sein Remix zu “Slow Down“ von Maverick Sabre & Jorja Smith weltweit in den Radios.
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Heaven On My Mind (Vintage Culture & Fancy Inc. Remix)
Für den Remix zu “Heaven On My Mind“ haben sich Vintage Culture und Fancy Inc. nicht zum ersten Mal zusammengetan. Bereits vorher releasten sie zusammen die Singles “My Girl“ und “In The Dark“ sowie einen Remix zu “Oxygen“ von Winona Oak und Robin Schulz.
Aus der Commercial-House-Nummer haben Vintage Culture und Fancy Inc. eine deutlich deepere und clubbigere Nummer gemacht, die Deep House mit Tech House vermischt. Dennoch kommen auch Becky Hills Vocals bei dem Remix nicht zu kurz, sodass auch bei ihm eine tolle musikalische Atmosphäre vorliegt. Erschienen ist der Vintage Culture & Fancy Inc. Remix als Teil einer Remix-EP, auf der auch Versionen von Topic, HOSH, Sammy Porter und weiteren Hochkarätern der Dance-Szene sind. Uns hat aber nicht umsonst der Vintage Culture & Fancy Inc. Remix am meisten begeistert.
Fazit: Vintage Culture & Fancy Inc. haben zu Becky Hills & Sigalas aktuellen Hit “Heaven On My Mind“ einen erstklassigen Remix veröffentlicht, der deutlich clubbiger als das Original ist. Wem das Original gefällt, den können wir auch den Remix aus Brasilien sehr empfehlen.
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"No Therapy" von Felix Jaehn feat. Nea & Bryn Christopher.
Die Auszeit hat Felix Jaehn Anfang des Jahres gutgetan. Der deutsche Dance-Produzent landete seither mit “Some Say“, “Thank You [Not So Bad]“ und “Close Your Eyes“ gleich drei Riesenerfolge. Die Zusammenarbeit mit der schwedischen Sängerin Nea an der Single “Some Say“ hat dem Hamburger so gut gefallen, dass die beiden Musiker nun einen zweiten Song zusammen aufgenommen haben. Für die neue Single “No Therapy“ wurde außerdem der Sänger Bryn Christopher verpflichtet, dessen Stimme Radio-Hörer von dem Song “Sweet Lovin‘“ kennen könnten. Die gemeinsame Single der drei erfolgreichen Musiker wurde am 21. August über Universal veröffentlicht und bringt eine tolle Botschaft mit. Mit dem Text fordert Felix Jaehn seine Hörer auf, sich so zu lieben, wie man ist.
No Therapy – düstere Club-Vibes im Drop
Der Song wirkt durch das Instrumental zu Beginn recht düster. Der basslastige und dunkle Sound wirkt im ersten Augenblick bedrohlich. Daran passt sich der anfängliche Gesang von Bryn Christopher an. Das Build-Up wurde jedoch deutlicher fröhlicher gestaltet. Das Instrumental erinnert dort stilistisch eher an die älteren Felix-Jaehn-Produktionen. Dazu passen auch die Stimmen von Bryn Christopher und Nea, die im Build-Up wirklich hervorragend harmonieren.
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Im Drop kehrt dann der ursprüngliche Sound zurück. Das basslastige Instrumental wird mit Vocal-Chops von Sängerin Nea kombiniert. Dieser Style zieht sich durch den Großteil des Songs und wird bei der großen Fanbase um den “Piece of Your Heart“-Sound gut ankommen. Sänger Bryn Christopher übernimmt auch die zweite Strophe. Viele Fans hätten sich wahrscheinlich noch einen Solo-Part von Nea gewünscht, weil ihre Stimme innerhalb des Songs etwas kurz kommt.
Fazit: Die neue Single “No Therapy“ ist ein heißer Anwärter auf einen Spätsommerhit 2020. Der Song knüpft mit seinem düsteren Sound an Dance-Erfolge aus der letzten Zeit an und passt zur anstehenden Jahreszeit. Felix Jaehn hat sich mit Nea und Bryn Christopher genau die richtigen Sänger an seine Seite geholt. Die Stimmen der beiden Musiker harmonieren perfekt. Dazu kommt der basslastige Drop mit den Vocal-Chops, der so sehr im Ohr bleibt, dass er auch jeden Fall auch im Radio gespielt werden kann. Die Nummer könnte der nächste große Hit von Felix Jaehn werden!
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